Cult of the Lamb im Test: Sei kein Schaf! Das neue Spiel von Devolver Digital (+ Video)
Test
Als auserwählte Schaf seid ihr in Cult of the Lamb nicht Teil einer Herde, sondern leitet einen Kult. Mit einer Mischung aus Dungeon-Crawler und Management-Sim möchte das Spiel von Massive Monster Games hervorstechen. Das Führen eines Kults ist ja in der Regel nicht so einfach, sollte man meinen. Ob das stimmt, erfahrt ihr in unserem Test.
UPDATE: Die PS5-Version hat uns negativ überrascht. Einige Bugs sind so massiv, dass nicht einmal ein Neustart hilft. Mehr dazu lest ihr am Ende des Artikels. Nutzt einfach das Inhaltsverzeichnis, um schnell dorthin zu springen.
Die vier Fürsten des alten Glaubens wollen euch vernichten und haben das auch schon getan, denn ihr seid Teil einer Prophezeiung, die deren Untergang vorhersagt. Nachdem ihr von "Jenem, der Wartet" aber wiederbelebt wurdet, liegt es an euch, euren endgültigen Tod zu verhindern und den dunklen Fürsten zuvorzukommen. So begebt ihr euch auf einen Feldzug, um eure Feinde im Namen des Wartenden zu besiegen und ihn von seinen Fesseln zu befreien.
Nebenbei gründet ihr einen Kult, der euch für die bevorstehenden Taten zur Seite steht. Im Kern gibt es im Spiel zwei Aufgabenfelder: Kämpfe in Dungeons für Loot, Anhänger und Bosstrophäen sowie das Lagermanagement, bei dem ihr Fähigkeiten und Gebäude freischaltet. Jeder der Fürsten ist Herr einer eigenen Welt mit unterschiedlichen Gegnertypen und Gegenständen, die ihr freischalten könnt. Mithilfe bestimmter Ressourcen, die ihr nur in den jeweiligen Gebieten finden könnt, verschönert ihr euer Lager oder baut Gebäude aus. Wie all das ineinandergreift und ob es funktioniert, haben wir in unserem ausgiebigen Test für euch herausgefunden.
In diesem Artikel
- Seite 1 Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 1
- Seite 2 Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 2
- Seite 3 Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 3
- Seite 4 Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 4
- Seite 5 Bildergalerie
Quelle: PC Games
Am Anfang eines jeden Runs bekommt ihr eine Waffe und einen Fluch.
Der Wolfspelz steht uns gut
Zu Beginn eines jeden Durchganges bekommt ihr eine zufällige Waffe und einen Fluch, der als Zweitangriff fungiert. Während der Durchläufe habet ihr gelegentlich die Chance, Ausrüstung durch andere zufallsbasierte Gegenstände auszutauschen, bis dahin müsst ihr mit dem, was ihr habt Vorlieb nehmen, um euch durch die ersten Gegner zu kämpfen. Von kapuzentragenden Jüngern, die euch mit Dolchen zusetzen, bis zu Riesenkröten, die Gift spucken, ist die Gegnerwahl recht abwechslungsreich, zumindest auf den ersten Blick. Leider wiederholen sich diese häufig und auch in anderen Biomen trefft ihr auf Feinde mit ähnlichen Angriffsmustern.
Die Waffen lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: schnell, mittel und langsam, beziehungsweise leicht, mittel und schwer. Das System dahinter ist ganz klassisch: je leichter die Waffe, desto schneller ist sie und desto geringer der Schaden. Die Waffen selbst können mit Fähigkeiten wie Lebensraub, Giftschaden und mehr ausgestattet sein, das wird ebenfalls zufällig bestimmt. Kombos, die darüber hinausgehen, dreimal den gleichen Angriff auszuführen oder aufgeladene Attacken gibt es leider nicht, stattdessen existiert nur eine Schlagtaste.
Quelle: PC Games
Es gibt Flüche, die mächtige Schlagattacken auslösen.
Die Flüche sind deutlich abwechslungsreicher. Von Granaten mit verschiedenen Effekten, Tentakeln, die in alle Richtungen schlagen oder Feuergeschossen ist für jeden etwas dabei. Hiermit lässt sich die Spieltaktik entscheidend anpassen, leider seid ihr auch hier maßgeblich auf die zufällige Vorauswahl angewiesen. Um Flüche zu verwenden, benötigt ihr zudem Eifer, der von getöteten Gegnern zurückgelassen wird.
Euer bester Freund ist und bleibt aber die mächtige Ausweichrolle! Die hat keine Abklingzeit und ermöglicht es euch, jedem Angriff zu entkommen. Je nachdem, auf welchem der vier jederzeit wechselbaren Schwierigkeitsgrade ihr spielt, ist es nötig, die drei Fähigkeiten geschickt einzusetzen. Auf Normal erschien uns der Schwierigkeitsgrad von Cult oft the Lamb etwas zu einfach, Genreveteranen sollten daher mindestens auf Schwer spielen.
Die Steuerung ist präzise und das Gameplay geht gut von der Hand. Doch durch die wenigen Angriffsmöglichkeiten fehlt im Kampf die Abwechslung. Das wird durch unterschiedliche Waffen, Flüche und verschiedene Gegnerkombinationen etwas ausgeglichen, tröstet aber nicht über den Mangel an Tiefgang hinweg.
Weiter geht's auf Seite 2!
- Seite 1 Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 1
- Seite 2 Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 2
- Seite 3 Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 3
- Seite 4 Cult of the Lamb: Das neue Spiel von Devolver Digital im Test - Seite 4
