Crimson Skies: High Road to Revenge

Test

Selbst riesige Gebäude können dem Erdboden gleichgemacht werden. Selbst riesige Gebäude können dem Erdboden gleichgemacht werden. Ein Tag wie jeder andere: Der bekannte Draufgänger Nathan Zachary wacht mal wieder völlig verkatert neben ei-ner jungen Frau auf. Schnell stellt sich heraus, dass die letzte Zechnacht völlig aus den Fugen geraten ist und Nathan mal eben so den Zeppelin der Glücksritter-Crew verspielt hat. Nach dem humorvollen Einführungsfilm übernehmen Sie die Steuerung von Nathans Flugzeug und machen sich auf
den Weg, den Zeppelin wiederzubeschaffen. Später gewinnt die Geschichte natürlich noch gewaltig an Tiefe und Nathan und seine Freunde bekommen es mit Söldnern, Ganoven und wahnsinnigen Faschisten zu tun.

Hinter dem Steuerknüppel
Trotz der vielen Zwischensequenzen spielt sich die Hauptaction bei Crimson Skies im Cockpit ab. Dabei überrascht vor allem die sehr einfache Steuerung, die mit der eines echten Flugzeugs wenig gemeinsam hat, ihren Zweck aber dennoch hervorragend erfüllt. Neben den zwei Knöpfen für die Primär- und Sekundärwaffe muss der Hobby-Pilot eigentlich nur noch die Tasten für die Luftbremsen und den Turbo beherrschen, um sofort erfolgreich an Luftkämpfen teilnehmen zu können. Später kann sich der Spieler dann auch noch den Trickmanövern (Loopings, Pirouetten etc.) widmen, die mit den Analogsticks ausgeführt werden und im Dog-Fight den entscheidenden Vorteil bringen können.

Verschiedene Einsatzorte
Die spannenden Luftkämpfe finden bei Crimson Skies in sechs verschiedenen Einsatzgebieten statt, die sich grafisch allesamt deutlich voneinander unterscheiden. Dort müssen Sie wiede- rum einzelne Aufträge annehmen, die neben Geld auch "Upgrade-Tokens" einbringen, welche anschließend in die Aufrüstung der Flugzeuge gesteckt werden. Die vielen Aufgaben sind dabei zwar sehr unterschiedlich in die Story eingebaut, laufen aber am Ende meistens auf das Zerstören oder Verteidigen von bestimmten Einheiten und das Transportieren von Gegenständen hinaus.

Allround-Talent
Um für möglichst viel Abwechslung zu sorgen, haben die Entwickler ein tolles Feature eingebaut: Bei Crimson Skies sind Sie während der Missionen keineswegs an eines der insgesamt zehn anwählbaren Flugzeuge gebunden! Sie können auch andere, herumstehende Maschinen benutzen oder gleich hinter einem der vielen Geschütze Platz nehmen. Diese Geschütze befinden sich entweder bei bestimmten Gebäuden oder sind auf größeren Kriegsschiffen und Kriegszeppelinen installiert. Diese Möglichkeit bringt nicht nur die benötigte Abwechslung, sondern sorgt auch für eine große Portion Taktik. Nur wenn Sie alle verfügbaren Optionen optimal einsetzen, werden Sie den gewünschten Erfolg haben.

Perfekter Multiplayer-Modus
Neben der umfangreichen Einzelspielerkampagne mit ihren rund 15 Stunden Spielzeit legte man bei den FASA-Studios großen Wert auf den Mehrspielermodus. Bis zu vier menschliche Spieler dürfen sich demnach per Splitscreen vor einer Xbox heiße Kämpfe liefern. Dabei stehen die bekanntesten Spielmodi (Deathmatch, Capture the Flag etc.) zur Verfügung. Per Xbox Live kann man zudem gegen Spieler aus aller Welt antreten. Im Splitscreen müssen zwar grafische Einbußen hingenommen werden, dafür läuft das Spiel selbst mit vier Spielern immer flüssig, was für den Einzelspielermodus leider nicht immer gilt: Die insgesamt hübsche Grafik mit ihrer saube-ren Darstellung, starken Texturen und extrem coolen Spezialeffekten (z. B. große Explosionen) wird nämlich durch öfters auftretende Ruckeleinlagen erkauft, die dem Piloten das Leben schwer machen.

Bildergalerie

Wertung zu Crimson Skies (XB)

Wertung:

87 /10

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