In Segas Mech-Action-Titel produzieren Sie eine Menge Altmetall.
In den Gefechten wechseln Sie zur Innenansicht Ihres Metall-Ungeheuers, um besser zielen zu können.
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Mit Mech Assault und Steel Battalion waren Freunde großer Metallroboter auf der alten Xbox bestens versorgt. Damit sich die Spieler auch in Hi-Def-Qualität an Bord der monströsen Blechgeschöpfe ordentlich austoben können, bringt Sega mit Chromehounds das erste Mech-Spiel für die Xbox 360. Im Einzelspieler-Modus werden Sie nach der Einführung in die nicht wirklich packende Story mit ausladenden Tutorials mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Mechtypen vertraut gemacht und mit Tipps auf die Schlachten vorbereitet.
Erste Kampferfahrungen sammeln Sie im Allrounder unter den Mechs (in diesem Titel Hounds genannt) - dem Soldaten-Hound. Dieser verfügt über eine ausgewogene Bewaffnung, sodass Sie sowohl aus der Ferne als auch im Nahkampf kräftig austeilen können. Zudem gibt es noch eine Reihe von spezialisierten Hounds wie zum Beispiel den Scharfschützen, den Späher und den Verteidiger, die sich allesamt in puncto Panzerung, Geschwindigkeit, Reichweite und Angriffsstärke unterscheiden. Anfangs schaffen Sie die Missionen durch simples Ballern - später hingegen kommen Sie ohne die richtige Taktik nicht weit. Leider besteht diese Taktik zumeist darin, sich genau an die Anweisungen zu halten und die Richtungen der Angreiferwellen auswendig zu lernen.
Um nicht den Überblick zu verlieren, verfügen Sie über eine taktische Karte, die Sie per Knopfdruck ein- und ausblenden. Diese gibt Ihnen Aufschluss über den Zustand Ihres Monsters und lotst Sie relativ unkompliziert von einem Missionspunkt zum nächsten. Nervig ist hierbei, dass sich selbst die schnelleren Mechs ziemlich langsam voranbewegen und der Spieler dadurch eine Menge Zeit mit stupidem Durch-die-Gegend-Gelaufe verbringt.
XBox Live ist Pflicht!
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Als besonders cooles Gimmick erweist sich der Hound-Editor, dank dem Sie sich aus den Teilen, mit denen Sie für Erfolge in den Missionen belohnt werden, einen eigenen Mech nach persönlichen Vorlieben zusammenbasteln und auch einsetzen können. Besonders online macht es eine Menge Spaß, seine hochgezüchtete und wahrscheinlich in den Weiten des Internets einzigartige Kampfmaschine zu präsentieren und mit denen anderer Spieler zu messen.
Den meisten Spaß mit Chromehounds werden Xbox-Live-Abonnenten haben. Der Online-Modus ist das eigentliche Herzstück des Spiels - der Einzelspieler-Modus hingegen wirkt mehr wie ein großes Tutorial für den Online-Modus, in dem man sich die Bauteile für seinen individuellen Mech verdienen muss, bevor es online erst so richtig losgeht. Je nachdem wie gut Sie sich solo geschlagen haben, sind Ihre Werte dann bei den Online-Schlachten.
Hier können Sie sich in bekannten Spielmodi wie Death-Match oder Capture the Flag die Blechkiste verbeulen lassen oder Sie nehmen als eine der großen Kriegsparteien am Kampfgeschehen auf den verschiedenen Karten teil. Ziel dabei ist es dann, den Krieg, der auf vielen Servern gleichzeitig tobt, für seine Partei zu gewinnen.
Solide Technik
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Hinsichtlicher der Technik haben sich die Entwickler von From Software nicht wirklich mit Ruhm bekleckert - vor allem grafisch hat die Xbox 360 mehr auf dem Kasten, als es ihr von Chromehounds abverlangt wird. Nichtsdestotrotz kann man keinesfalls von einer schlechten Darstellung sprechen - die Hounds zum Beispiel sehen absolut fantastisch aus. Die Umgebungen hingegen wirken stellenweise etwas eintönig und trist, aber auch die Effekte können oft nicht überzeugen.
Während die Explosionen und Lichteffekte noch sehr nett aussehen, versinken Gebäude einfach im Erdboden, anstatt nur annähernd glaubhaft einzustürzen. Dasselbe gilt auch für die akustische Untermalung des Spiels: Weder die auf Dauer etwas eintönige Musik noch die Soundeffekte reißen den Spieler vom Hocker.
