Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich

Special Michael Grünwald
Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich
Quelle: Activision

Knapp drei Wochen nach der Veröffentlichung von Call of Duty: Modern Warfare 2 ist seit dem 16. November nun auch Warzone 2.0 spielbar. Wir haben den kostenlosen Battle-Royale-Shooter inklusive DMZ-Modus auf Herz und Nieren geprüft.

Caldera und Verdansk gehören ab sofort der Geschichte an. Na ja, nicht ganz, denn nach der Umbenennung in Call of Duty: Warzone Caldera geht es für den "alten" Battle-Royale-Modus demnächst separat weiter. Doch Hauptaugenmerk liegt seit dem 16. November auf Warzone 2.0 und der schicken Gegend von Al Mazrah. Ab sofort finden dort die Kämpfe ums Überleben statt und es hat sich einiges verändert. Gleich bleibt eigentlich nur das Ende, schließlich kann nach wie vor nur eine Person, beziehungsweise ein Team als Sieger hervorgehen.

Nach der gelungenen Kampagne von Modern Warfare 2 und dem spaßigen, wenn auch unfertigen Multiplayer-Part, bekommt mit Warzone nun der beliebte Battle-Royale-Bereich von Call of Duty ein Update spendiert. Mit dem DMZ-Modus, bei dem Looten und Extrahieren im Mittelpunkt stehen, gibt's sogar noch einen eigenen, extrem spannenden Modus obendrauf. Auch Warzone 2.0 ist wieder Free-2-Play, macht ordentlich Laune und verbessert einige Dinge grundlegend. Doch wie bereits im Mehrspielermodus trüben auch im Battle-Royale-Shooter ein paar technische Schwierigkeiten den Spielspaß.

Die neue Map

Eine der auffälligsten Änderungen ist natürlich die neue Karte. Nach dem urbanen Verdansk und der Pazifikinsel Caldera geht's nun in den Wüstenstaat Al Mazrah. Die bisher größte Map der CoD-Geschichte hat neben vielen sandigen Abschnitten aber auch urbane, überschwemmte und gut befestigte Umgebungen zu bieten. Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich (2) Quelle: Infinity Ward/Activision Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich (2)

Wir bekommen in Al Mazrah deutlich mehr Abwechslung als zuletzt auf Caldera. Von der riesigen Hauptstadt über kleinere Dörfer bis hin zu einer Sternwarte in der Mitte der Karte wirkt der komplette Aufbau realistischer als in den Vorgängern.

Einige der Gebiete kommen Fans der Ur-Trilogie von Modern Warfare sicherlich bekannt vor. Kleinere 6-gegen-6-Maps wie Quarry, Showdown und Terminal wurden nämlich in die neue Battle-Royale-Karte integriert.

Ebenfalls neu sind die Wasserabschnitte. Al Mazrah grenzt nicht nur im Süden an ein Meer oder einen See, sondern wird zusätzlich von einem Fluss durchzogen. Das Unterwasser-Gameplay spielt in der Warzone also auch eine Rolle. Daher gibt es im Gegensatz zum Vorgänger nun Schnellboote, mit denen wir über die Gewässer brettern. Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich (9) Quelle: Infinity Ward/Activision Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich (9)

Neben den Booten stehen uns Autos, Trucks, gepanzerte Fahrzeuge, Quads und diverse Hubschrauber zur Verfügung. Mit den neuen Mechaniken aus Modern Warfare 2 können wir diese Fortbewegungsmittel in Warzone vielfältiger nutzen. Auf Tastendruck lehnen wir uns beispielsweise aus einem fahrenden Auto und nehmen unsere Gegner in Drive-by-Manier unter Beschuss.

Viele Veränderungen

Nicht nur gameplaytechnisch wurde der Shooter weiterentwickelt, sondern auch in Form von Anpassungen während der Runden. Wir kommen etwa nicht mehr so leicht an unsere Ausrüstungs-Loadouts wie im Vorgänger.

Dort konnten wir an bestimmten Stationen eine unserer voreingestellten Klassen erwerben und anfordern. In Warzone 2.0 funktioniert das nicht mehr. Wir müssen entweder in Festungen vordringen und dort gut gepanzerte NPCs besiegen oder auf einen Lootdrop warten, den wir uns diesmal jedoch mit konkurrierenden Teams teilen.

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