Activision zieht Konsequenzen: In Call of Duty: Black Ops 7 verabschiedet sich der Publisher von Skill-basiertem Matchmakiung - und bringt mit klassischen Lobbys und offener Spielersuche ein Stück alter CoD-Tradition zurück.
Nach anhaltender Kritik aus der Community hat Activision die Weichen für den kommenden Shooter Call of Duty: Black Ops 7 neu gestellt. Das Entwicklerstudio Treyarch verzichtet im Multiplayer-Modus auf das umstrittene Skill-basierte Matchmaking (SBMM), das in der jüngsten Beta noch aktiv war. Der Publisher reagiert damit auf jahrelangen Unmut vieler Fans, die das System als zu restriktiv empfanden. Stattdessen soll künftig ein freieres Matchmaking zum Einsatz kommen, das das Spieltempo lockern soll.
Klassisches Matchmaking feiert Comeback
Das Konzept des SBMM sah vor, Spieler mit ähnlichem Fähigkeitsniveau gegeneinander antreten zu lassen, um möglichst faire und ausgeglichene Matches zu garantieren. Während das im Ranglistenmodus weiterhin Sinn ergibt, sorgte es im normalen Multiplayer für Frustration. Viele Fans kritisieren, dass das System spontane, chaotische Matches unterbinde und den Spielspaß mindere. Mit Black Ops 7 will Activision nun offenbar zurück zu den Wurzeln der Serie - weniger Berechenbarkeit, mehr Zufall, mehr Dynamik.
Bereits in der Beta wurde in der sogenannten Open-Moshpit-Playlist ein experimentelles Matchmaking ohne Skill-Grundlage getestet. Das Feedback fiel überwiegend positiv aus, sodass Activision das Konzept jetzt als Standard übernimmt. Der Wechsel tritt mit dem offiziellen Release am 14. November 2025 in Kraft.
Persistente Lobbys kehren zurück
Neben dem neuen Matchmaking-Modell kündigte Treyarch auch die Rückkehr sogenannter persistenter Lobbys an - ein Feature, das Fans seit Jahren forderten. Diese ermöglichen es, dass Spieler nach einem Match in derselben Gruppe bleiben können, anstatt nach jeder Partie neu verteilt zu werden. Diese Funktion war mit dem Release von Modern Warfare 2019 abgeschafft worden und gilt als eines der meist vermissten Features der Serie.
Wie seht ihr Activisions und Treyarchs Entscheidung? Ist das Ende von Skill-basiertem Matchmaking ein Fortschritt für mehr Spaß oder ein Rückschritt in die Vergangeneit? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zu diesem Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet.
Quellen: Treyarch via X # 1, via Callofduty.com #2
