Bullet Witch

Test Thomas Eder

Die Hexe der Zukunft macht Schluss mit alten Klischees und geht in High Heels mit fetten Wummen auf Dämonenjagd!

Mit einem gezielten Schuss bringen Sie den Tanklaster zum Explodieren und schaffen sich so die Gegner in dessen Umgebung vom Hals. Mit einem gezielten Schuss bringen Sie den Tanklaster zum Explodieren und schaffen sich so die Gegner in dessen Umgebung vom Hals. Bereits letzten Sommer erschien Bullet Witch in japanischen Gefilden - europäische Spieler müssen sich noch bis Anfang März gedulden, bis der Action-titel auch hierzulande in den Regalen der Händler steht. Nachdem die japanische Fassung nicht wirklich überzeugen konnte, belässt es Publisher Atari nicht bei einer Lokalisierung, sondern verspricht sowohl optische als auch Gameplay-Verbesserungen.

Die Story von Bullet Witch ist schnell erzählt. Im Jahr 2013 sieht es nicht besonders rosig um die Zukunft der Menschheit aus: Nach Kriegen, Hungersnöten und Virus-Epidemien sucht eine weitere Plage in Form bösartiger Dämonen die Erde heim. Diese löschen rücksichtslos alles Menschenleben aus und verwandeln harmlose Mitbürger in blutrünstige Monster. Die Einzigen, die noch Widerstand leisten, sind wenige Militärs und Alicia - eine bildhübsche Hexe mit reizender Optik, beeindruckenden Zauberkräften und einem mächtigen Waffenarsenal. In ihrer Rolle bekämpft der Spieler die gnadenlosen Invasoren und erfährt im Lauf der Zeit immer mehr über die Vergangenheit und Hintergründe der geheimnisvollen Hexe.

Das Gameplay von Bullet Witch beschränkt sich weitgehend auf simples Geballer, wird aber durch die verschiedenen Zauber etwas aufgelockert. In Third-Person-Perspektive schießen und zaubern Sie sich Abschnitt für Abschnitt durch Reihen fieser Dämonen und mutierter Menschen. Gelegentlich werden Sie dabei von Soldaten unterstützt, die in der Hitze des Gefechts aber keine große Hilfe sind.

Wenn Ihr Weg von einem farbigen Schild versperrt wird, suchen Sie die Umgebung nach einem sogenannten Walnusskopf ab. Dieser auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Gegner schwebt in der Luft, verfügt über gigantische Kräfte und ist für die Barriere verantwortlich. Wenn Sie ihn mit einer Portion Blei ins Jenseits schicken, müssen Sie sehr wachsam sein - mit seinen Zauberkräften lässt er große Objekte wie zum Beispiel Autos um sich kreisen und schleudert diese plötzlich auf Ihre Spielfigur.

Ein einziger Treffer reicht bereits, um Alicias Hexendasein ein Ende zu setzen! Die zuhauf auftretenden Standardfeinde sind gut bewaffnete Dämonen im Militär-Outfit oder mutierte Menschen, die quietschend durch die Gegend irren und Sie mit Feuer oder Bissen attackieren. Zu den spektakulärsten Teilen des Spiels gehören meist ansprechend in Szene gestellte Bosskämpfe, obwohl diese recht simpel ablaufen - hier ist weniger das Köpfchen als vielmehr konsequentes Dauerfeuer gefragt.

Alicia ist mit drei unterschiedlichen Schusswaffen ausgerüstet, zu denen ein MG, eine Kanone und eine Schrotflinte zählen. Mit der Munition können Sie verschwenderisch umgehen - beim Nachladen verbraucht die Hexe nur ein wenig magische Energie, die sich wie die Lebensenergie wieder von alleine regeneriert. Die Zauberkünste der Hexe sind recht vielseitig: Alicia kann beispielsweise Verletzte heilen, Tornados oder Gewitter herbeirufen, kurzzeitig eine Schutzmauer vor sich erscheinen lassen, eine Armee von Raben zu Hilfe holen oder Objekte mit Ihrer Willenskraft bewegen.

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