Der Automat war damals ein richtiges Groschengrab!
Vor knapp 20 Jahren sorgte ein Taito-Automat in den Spielhallen für Furore: Bubble Bobble. Jetzt ist der Klassiker zurück und erlebt auf dem DS ein Revival.
Auf die Plätze, Blasen frei!
Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Ihr springt mit den kleinen Drachen Bub oder Bob über kleine Plattformen und müsst in jedem der 100 Abschnitte alle Monster erledigen, um in den nächsten zu gelangen. Klingt einfach, entpuppt sich aber als Süchtigmacher par Excellence. Dabei ist das einfache Spielprinzip der Schlüssel zum Erfolg: Ihr rückt den Gegnern nicht - wie man meinen könnte - drachentypisch mit einem Feuerstrahl zu Leibe, sondern mit kleinen Blasen.
Mit denen schließt ihr den Gegner zuerst ein, um dann mit einem gezielten Sprung gegen ihn zu hüpfen. Schon löst sich der Fiesling in eine wohlschmeckende und Punkte spendende Frucht auf. Alle zehn Abschnitte müsst ihr einen besonders riesigen Brocken erledigen, um in die nächste Welt zu gelangen.
Gelungene Innovationen
Zwischenzeitlich ist auf dem Bildschirm die Hölle los.
Atari peppt den Klassiker mit einigen gelungen Neuerungen auf. Zum einen erstrahlt Bubble Bobble mit seinen neuen und schön gezeichneten Hintergründen in ganz neuem Glanz, zum anderen scrollt der Bildschirm jetzt nach rechts und links und das Spielfeld erstreckt sich über beide Bildschirme. Zusätzlich gibt es neue Angriffe, wie die riesige Blase, in die sich Bub oder Bob einschließen und durch den Level kugeln.
Witzig ist auch eine Geist-Blase, die nach Aufnahme einen zweiten Drachen auf den Bildschirm zaubert, der zwar nicht schießen kann, aber mit dem ihr durch geschicktes Tauschen der Plätze in sonst unerreichbare Abschnitte gelangt. Auch das Mikrofon wird genutzt: Ventilatoren in den Abschnitten beeinflussen die Luftströme der Blasen, allerdings müsst ihr dazu kräftig pusten. Bubble Bobble hat nichts von seinem Charme verloren - ein Klassiker, dem Atari neues Leben einhaucht!
