Die Beliebtheit der Heldengruppe währt nicht lange. Schon bald wird man aus der Heimat verbannt.
Mit Tales of Eternia hat Ubisoft das erste Rollenspiel für die PSP angekündigt, Capcom legt mit dem Remake eines alten Breath of Fire-Titels noch einen drauf. Die Entwickler hielten sich dabei so eng wie möglich an das Original, was man sowohl positiv als auch negativ sehen kann. Immerhin hat schon ebendieses Original die Lager gespalten.
Die einen freuten sich damals über das unkomplizierte, klassische Rollenspielsystem, andere ärgerten sich über die vermeintliche Einfallslosigkeit der Entwickler. Sicher hat auch die Breath of Fire-Serie einige serientypische Features zu bieten, die meisten gab es in dieser Form aber schon bei anderen Titeln zu sehen. So kann sich der Held der Geschichte durch die Kombination verschiedener Drachengene in Dutzende Feuer speiende Wesen transformieren.
Dies ist besonders in schwierigen Kämpfen sehr hilfreich. Etliche Spielabschnitte sind recht knackig und mehr als nur einmal schafft man es nur noch gerade so zum nächsten Speicherpunkt. Da man die Drachenform nicht unbegrenzt einsetzen kann, empfiehlt es sich, seine Figuren zu so genannten Meistern in die Lehre zu schicken.
Dort lernen sie neue Attacken, werten ihre Statuswerte auf und sind so auch in normaler Form gut für die zahlreichen Zufallskämpfe gewappnet. Das alles sind nette Features, die in der Praxis sehr gut funktionieren, aber den Titel eben nicht aus der Masse der Rollenspiele herausheben. Da es auf der PSP erst zwei Genre-Vertreter gibt, sollte sich daran aber keiner stören. Wer Lust auf ein klassisches Rollenspiel hat und sich nicht an Auflevel-Orgien stört, ist mit diesem Titel mehr als gut beraten.
