Cheater in Battlefield 6: So viele Spielverderber hat das Anti-Cheat-System schon erwischt

News Alexander Pensler
Cheater in Battlefield 6: So viele Spielverderber hat das Anti-Cheat-System schon erwischt
Quelle: Electronic Arts

Die Open Beta von Battlefield 6 ist extrem beliebt, was natürlich auch zahlreiche Cheater anlockt. Laut EA wurden bereits 330.000 Versuche, die Anti-Cheat-Software zu manipulieren oder zu umgehen, unterbunden.

Battlefield 6 bricht derzeit alle Rekorde: Die Open Beta hat allein auf Steam rund 520.000 PC-Spieler zusammengebracht. Damit hat Battlefield 6 mehr Steam-Spieler mobilisiert als die Spiele der Call-of-Duty-Reihe - sogar CoD: Warzone mitgezählt. Doch wo viele Spieler sind, lassen auch unerwünschte Cheater nicht lange auf sich warten. Jetzt hat EA Zahlen zu unterbundenen Mogel-Versuchen durch ihr neues Anti-Cheat-System veröffentlicht.

Javelin Anti-Cheat unterbindet 330.000 Cheat-Versuche und Änderungen an dieser Software

Während der ersten Open-Beta-Phase vom 7. bis 11. August (Early Access mitgerechnet) konnte EA mit ihrer neuen Anti-Cheat-Software "Javelin" insgesamt 330.000 Cheat-Versuche unterbinden - darunter auch Versuche, das Anti-Cheat-System zu ändern. Zudem meldeten Battlefield-6-Spieler bereits am ersten Beta-Tag 44.000 potenzielle Mogeleien und bis Beta-Ende waren es 60.000 Meldungen.

Die durchgerutschten Cheat-Versuche zeigen, dass Publisher EA und BF6-Multiplayer-Entwickler DICE natürlich weiterhin an der Javelin Anti-Cheat-Software arbeiten müssen und das auch tun: "Anti-Cheat [...] ist ein sich laufend weiterentwickelndes Schlachtfeld, und was für uns in vorherigen oder in anderen Spielen funktioniert hat, muss nicht zwingend überall zum Erfolg führen", schreibt das EA-Anticheat-Team in einem Foren-Beitrag.

Auch der Secure-Boot-(und TPM-2.0-)Zwang, dem sich Spieler beugen müssen, um Battlefield 6 (jetzt kaufen )üüberhaupt starten zu können, ist dem Anticheat-Team von EA zufolge keine "Wunderwaffe" ist und war "auch nie als solche gedacht". Stattdessen ist Secure Boot nur ein Werkzeug von vielen im Kampf gegen Cheater, das eine "weitere Barriere ist", um Cheatsoftware-Entwicklung schwieriger zu machen und den Entwicklern die Erkennung solcher Programme erleichtert.

Was sind Secure Boot und TPM 2.0?
• Secure Boot ist ein Sicherheitsfeature, das noch vor dem Betriebssystemstart von Windows 11 sicherstellt, dass keine Mogelsoftware oder Vergleichbares vor dem Hochfahren geladen wird. Es handelt sich um eine UEFI-Firmware-Funktion, die im BIOS des Mainboards aktiviert werden muss.
• TPM 2.0 steht für "Trusted Platform Module" und ist ein gesonderter Chip auf dem Mainboard des PCs. In diesem Modul können Sicherheitsschlüssel abgelegt werden, wodurch die Unversehrtheit von Betriebssystem und Firmware geschützt werden soll.

Weitere Informationen zur Einrichtung von Secure Boot und TPM 2.0 findet ihr in diesem Guide von uns.

Habt ihr während der ersten Open-Beta-Phase von Battlefield 6 auch Cheater gemeldet? Und glaubt ihr, dass EA während der zweiten Beta-Phase vom Donnerstagg, 14. August bis Montag, 18. August (10:00 Uhr) wieder zahlreiche Mogelversuche unterbinden wird? Schreibt uns gern einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesen Text. Zum Kommentieren müsst ihr eingeloggt sein. Ihr habt noch keinen Account? Dann könnt ihr euch hier registrieren. Beachtet beim Kommentieren bitte unsere Forenregeln. Folgt uns außerdem auf Whatsapp und X, um keine Neuigkeiten zu verpassen. Unsere Videoinhalte findet ihr auf YouTube, Instagram und TikTok.

Quellen: AntiCheatWard (EA Forums), EA Community-Manager K. Johnson (Steam), SteamDB

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