Warum die Eisfee in ihrem Röckchen nicht friert, bleibt offen.
Er hat dazu beigetragen, Ganzkörper-Latexanzüge sowie gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften salonfähig zu machen, und wenn er nicht gerade Modell für Actionfiguren steht, ist er der flatternde Schrecken der Unterwelt. Logisch, die Rede ist von Batman und seinem Kumpel Robin. Im neuesten Abenteuer des Fledermausschlafanzugträgers machen Gotham Citys Ganoven einmal mehr Ärger, um einmal mehr kräftig eins auf die Mütze zu bekommen - KABOOM. Auf seinem Kreuzzug gegen das Verbrechen steuern Sie Batman aus der Third-Person-Perspektive, können aber auch in die Ego-Perspektive wechseln, was zumindest zum Zielen Sinn macht. Batman Vengeance bewegt sich irgendwo zwischen Jump & Run und Prügelspiel. Sie springen durch die Hochhausschluchten von Gotham City, hauen hier und da ein paar Gegner mit diversen Schlag- und Trittkombinationen platt und lösen gelegentlich ein Rätsel. Batman wäre nicht Batman, wenn Sie nicht in einigen Levels mit dem Batmobil oder dem Batplane die Gegend unsicher machen dürften. Ein umfangreiches Arsenal an Spezialwaffen, wie Batarangs oder Fangnetze, trägt zum typischen Superheldencharme bei. Die Grafik orientiert sich streng an der letzten Zeichentrickserie. Der Look der Serie wirkt aber nur für Fans stimmig. Objektiv betrachtet, ist das optisch schon sehr karg. Auch die Steuerung gibt wenig Spielraum und lässt den Helden als rechten Grobmotoriker erscheinen. Nach einiger Eingewöhnungszeit haben Sie Batman dann doch ganz gut unter Kontrolle. Wer also schon immer mal dem Joker oder Mr. Freeze kräftig in den Hintern treten wollte, wird an Batman Vengeance seine Freude haben.
