Es tut sich was - jetzt wird's interessant!
Langeweile vertreiben ist eine der Hauptaufgaben der PlayStation 2. Durch Langeweile Entspannung verschaffen eine der Hauptaufgaben des Angelns. Kann das zusammenpassen? Nicht so richtig. Vor allem wenn ein PS2-Spiel tatsächlich versucht, als realistische Angelsimulation daherzukommen. Wie echtes Fischen ist Bass Strike sehr schwierig, bietet geduldigen Naturen aber eine wahnsinnige Spieltiefe. Entscheidend für den Erfolg ist nicht nur die Wahl des Köders, sondern auch wie der Konsolenangler seine Rute bewegt. Hat er dann einen Fisch am Haken, ist der Kampf mit dem Tier nochmal sehr kompliziert. Die Spannung der Leine darf nicht aus den Augen verloren werden, man muss dann schnell reagieren, damit die Schnur nicht reißt und der Fisch trotzdem ermüdet. Überhaupt gibt es viel zu beachten bei diesem Spiel: Das Wetter, Tages- und Jahreszeit, die örtlichen Gegebenheiten. Das ist sicher sehr realistisch, ein klein wenig Action wäre aber wünschenswert. Vom Umfang her beeindruckt Bass Strike: Es gibt fünf Seen, in denen jede Stelle mit dem Boot erreichbar ist. Grafisch ist die Kameraführung sehr hilfreich, mit Unterwasserblick fängt sie die Beute ein. Weniger eindrucksvoll ist aber die Gestaltung der Umgebungen: Vieles ist nicht nur unförmig modelliert, häufig tun sich auch plötzlich Löcher in Felsen auf, die da nicht hingehören. Außerdem sind die PAL-Balken ziemlich groß.
Bildergalerie: Bass Strike
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