Beeinflusst die vier Elemente mit der Wii-Fernbedienung!
In den asiatisch angehauchten Dörfern bekommt ihr nützliche Informationen und Quests.
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Der amerikanische Kindersender veröffentlichte 2005 eine "waschechte" Anime-Serie - frei nach der Devise: "Was die Japaner können, das können wir auch!" Held der Geschichte ist Aang, der als einzig verbliebener Luftbändiger dazu auserkoren ist, zum Avatar zu werden. Denn nur der Avatar mit seiner Fähigkeit, alle vier Elemente zu kontrollieren, ist imstande, die bösartige Feuer-Nation von ihrem Kriegszug abzuhalten. Gemeinsam mit seinen Freunden zieht er los, um seine Fähigkeiten zu festigen.
Werdet zum Avatar
Das Spiel unterscheidet sich nur in wenigen Punkten von der bei uns nicht erschienenen GameCube-Fassung. Neben einer aufpolierten Grafik finden sich die grundlegendsten Änderungen in der Steuerung. Während mit dem A-Knopf normal zugeschlagen wird, dient der B-Knopf in Kombination mit einer Schwungrichtung der Wii-Fernbedienung zum Einsatz der Spezialfähigkeiten. Die Handhabung erfordert jedoch Übung, da der Knopfdruck und die Bewegung der Fernbedienung gleichzeitig erfolgen müssen.
Eine gelungene Einsatzmöglichkeit der Wii-FB stellen die "Konzentra-tionsübungen" dar. Bei diesen Minispielen müsst ihr Symbole auf dem Bildschirm nachzeichnen. Die Pointer-Funktion kommt hier voll zum Zug und bereitet ein positives Spielerlebnis. Davon abgesehen bietet der Titel nichts Neues. Hauptsächlich lauft ihr mit eurer Truppe herum und vermöbelt Gegner. So gewinnt ihr Erfahrungspunkte, die eure Charakterwerte steigen lassen. Wenn ihr Aufträge von Dorfbewohnern erledigt, bekommt ihr nützliche Gegenstände. Diese simple, aber nicht zu anspruchslose Mischung aus Rollenspiel und Action birgt Unterhaltungswert, lässt aber einen Mehrspielermodus vermissen.
Für Fans?
Ab und zu vollführt Aang ansprechend inszenierte Superattacken.
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Optisch präsentiert sich der Titel in einem nicht sonderlich aufwendigen Cel-Shading-Look. Generell hätten dem Spiel schwungvollere Animationen gut getan. Während Aang in der TV-Serie vor Energie sprüht, erscheint sein Videospiel-Pendant lahm und kann nicht einmal springen. Wer die TV-Serie mag und deshalb mit dem Game liebäugelt, könnte enttäuscht werden.