Assassin's Creed Shadows: Strategie geändert - jetzt ist plötzlich kein zweiter DLC mehr geplant
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Es scheint einen Strategiewechsel bei Ubisoft zu geben: Aktuell ist nach dem DLC "Die Klauen von Awaji" keine zweite große Erweiterung für Assassin's Creed Shadows in der Entwicklung.
Entgegen der in der Assassin's Creed-Reihe etablierten Tradition, die oftmals zwei größere, kostenpflichtige Story-Erweiterungen pro Hauptspiel vorsah, soll der im feudalen Japan angesiedelte Teil Shadows nun doch keine zweite große DLC-Erweiterung mehr erhalten. Das gab der Associate Game Director von Ubisoft, Simon Lemay-Comtois, jetzt im Interview mit JorRaptor bekannt.
Der kostenpflichtige DLC "Die Klauen von Awaji", der eine gut zehnstündige neue Geschichte jenseits der Bucht von Osaka erzählt, könnte damit die einzige größere Erweiterung bleiben. Für das nächste Jahr von Assassin's Creed Shadows (jetzt kaufen 49,85 € ) plant Ubisoft statt kleiner und schnell auf Feedback reagierender Updates, in größeren Abständen immer wieder "dickere Updates" zu bieten. Man wolle in diesen mehrere Inhalte zusammenfassen, da man im zweiten Jahr keine "Brände mehr löschen müsse".
Die zukünftigen Updates sollen neue Mechaniken, zusätzliche Quests (Lemay-Comtois spricht von sogenannten Story-Drops) und möglicherweise zusätzliche kooperative Inhalte oder Crossover-Events (wie kürzlich mit Attack on Titan) umfassen. Ziel sei es, dass Spieler durch die Updates immer wieder zur Rückkehr ins Spiel animiert werden.
Ob das eine Strategie-Änderung aufgrund des Deals mit Saudi-Arabien ist und ob vielleicht im dritten Jahr nach Erscheinen doch noch ein DLC folgen könnte (wie plötzlich bei Mirage), ist unbekannt. Tatsache ist jedoch, dass die bisherigen Updates eigentlich eher Inhalts-Hot-Fixes waren, die Spieler bei Laune halten sollten, indem von ihnen gewünschten Inhalte schnell integriert wurden. Ob alle der Updates 2026 kostenlos sein werden, verriet der Game Director nicht.
Quelle: JorRaptor, via YouTube
