Gegen diesen Bonusfahrer namens Insider wirken Ethans Tricks ziemlich langweilig.
Auf den ersten Blick wirkt AirBlade wie ein Tony Hawk-Klon - nur eben mit schwebenden statt rollenden Brettern unter den Füßen. Ideenklau kann man den Entwicklern von Criterion aber nicht vorwerfen, erschien doch deren spielerisch ähnliches Trickstyle noch vor dem ersten Tony Hawk-Teil! In der Praxis spielt sich AirBlade auch dezent anders als die üblichen Genre-Vertreter: Mit so einem Hoverboard können Sie nicht nur um allerlei horizontale wie vertikale Stangen herumschwingen, ohne den Kontakt mit dem Brett zu verlieren, sondern auch beliebig lange bergauf grinden, da Reibung keine Rolle spielt. Zwar gibt es auch bei AirBlade in jedem Level einige vorgegebene Ziele, im Gegensatz zur Konkurrenz müssen diese aber alle auf einmal und innerhalb des knappen Zeitlimits bewältigt werden. Nervig: Wird ein Ziel erstmals (oder zum letzten Mal) erreicht, wird das in Zeitlupe präsentiert. Das sieht zwar gut aus, doch nicht selten stürzt man durch den Perspektivenwechsel. Ein Storymodus mit Zwischensequenzen muss erst durchgespielt werden, bevor die insgesamt sechs Kurse und zusätzlichen Skater in anderen Spielmodi anwählbar sind. Der Soundtrack im von den Entwicklern "Rock-Hop" getauften Stil treibt die Action perfekt an, die deutsche Sprachausgabe ist dagegen stellenweise zum Davonlaufen.
Bildergalerie: AirBlade
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