Ace Combat 6: Fires of Liberation

Test

Fürchten auch Sie weder Tod noch Teufel? Für einen echten Top Gun ist bei Ace Combat ein Plätzchen im Cockpit frei.

Die Missionseinleitungen sind in Spielgrafik gehalten und sehen sehr gut aus. Die Missionseinleitungen sind in Spielgrafik gehalten und sehen sehr gut aus. Wissen Sie was? Es geht Ihnen einfach viel zu gut! Sie haben eine Xbox 360, eine kuschelige Wohnung und jetzt wollen Sie bei Ace Combat 6 auch noch als virtuelles Flieger-Ass verehrt werden, was?

Das könnte Ihnen so passen. Namco Bandai setzt Sie zwar in die Cockpits der modernsten Super-Kampfmaschinen, aber im Gegensatz zu solchen Heldenepen wie Blazing Angels oder Crimson Skies erfahren Sie in den Zwischensequenzen nichts über Ihren Fliegerhelden, sondern erleben das Schicksal einer jungen Frau aus dem Königreich Emmeria. Diese ist ganz verzweifelt, denn sie wurde zusammen mit der restlichen Bevölkerung aus der Hauptstadt Gracemeria vertrieben und hofft nun, dass die Luftstreitkräfte ihr Heimatland wieder von den Besatzern zurückerobern können. Heulen und Zähneklappern ist angesagt - und natürlich auch Leid. Wie sagt es C-3PO in Krieg der Sterne so passend? "Wir sind eben zum Leiden geschaffen" - eine Weisheit, die auch im Krieg der Lüfte von Ace Combat im Vordergrund steht.

Fire at Will

Hohe Berge und weites Land. Da will man nicht meckern. Hohe Berge und weites Land. Da will man nicht meckern. Wohl dem, der da ein dickes Fell hat, oder die nicht ganz zum Actionspektakel passenden Zwischensequenzen einfach wegdrückt. Denn im eigentlichen Spiel steht actionreiche Arcade-Fliegerballerei im Vordergrund, die sich wohltuend vom bisher einzigen Vertreter dieser Gattung auf der 360, Over G Fighters, abhebt. Anfangs hocken Sie noch in Ihrer F-16, einer angenehmen Allround-Maschine, um den Invasoren die MG-Kugeln und die ferngelenkten Raketen um die Ohren zu schießen. Später können Sie von Ihren Abschuss-prämien neue Kampfjets wie den Tornado, die F-14 Tomcat oder den Panzerknacker Thunderbolt II kaufen. Über 20 Flieger schalten Sie so mit der Zeit frei und können diesen sogar Spezialbewaffnung spendieren, was ebenfalls wieder Bares kostet.

Doch bei der Befreiung des Heimatlandes will man ja nicht knauserig sein. Und so vergrößert sich mit der Zeit die Anzahl der Flieger im Hangar. Doch die Maschinen sind nicht alleine zum Sammeln da. Jeder Jet hat sein spe-zielles Einsatzgebiet. Während die F-16 als einziger Allrounder eine sehr gute Einsteigermaschine ist, sind in späteren Missionen spezielle Flieger um einiges schlagkräftiger. In einigen Einsatzgebieten können Sie die Missionen sogar frei bestimmen. Hier stehen dann mehrere Einsatzorte zur Auswahl und Sie dürfen einen Startpunkt bestimmen, von dem Sie dann frei die einzelnen Etappen anfliegen dürfen. Je nachdem, wie erfolgreich Sie sind, bekommen Sie dann von den befreiten Gebieten schlagkräftige Unterstützung, die Sie jederzeit anfordern können.

Grafisch sieht Ace Combat 6 sehr beeindruckend aus. Es sei denn, Sie machen den Fehler und fliegen zu sehr in Bodennähe. Dann wirkt die Oberflächentextur super unscharf - wie ein zu weit herangezoomter Ausschnitt bei Google Earth.

Bildergalerie

Wertung zu Ace Combat 6: Fires of Liberation (X360)

Wertung:

82 /10
Pro & Contra
Actionhaltiges Flieger-SpielVielfältige MissionenMultiplayer-Kämpfe
Deprimierende StoryKaum Taktik
Fazit

Coole Luftkampf-Action, die ein wenig an der trübsinnigen Story leidet.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk