1942: Joint Strike

Test

Capcom spendiert seiner knallharten Horizontal-Shoot-'em-Up-Serie ein Update in der Xbox Live Arcade. Uns erwartet hier nicht etwa die tausendste 1:1-Umsetzung des Baller-Oldies, sondern eine wirklich fein aufgemachte Neuauflage auf aktuellem Technikstand. So präsentiert sich diese Ballerei vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs in schöner Polygongrafik mit martialischer Sounduntermalung.
1942: Joint Strike 1942: Joint Strike
Zu Beginn des Spiels habt ihr die Wahl aus drei Kampfflugzeugen, die jeweils andere Vor- und Nachteile haben. Die Moskito-Maschine ist eher behäbig zu steuern, bietet aber die höchste Feuerkraft, während die Shinden wieselflink ist, aber kaum austeilen kann. Im gesunden Mittelfeld fliegt die Lightning umher. Solltet ihr einen Freund vor der Konsole oder über Xbox Live verbunden haben, so stehen euch im Kampf gegen die ausgeklügelten Gegnerformationen besondere Spezialmanöver zu Verfügung, die die Durchschlagskraft noch mal anheben.

In Sachen Spielbarkeit erwarten euch adrenalingeladene Ballergefechte, durchschlagende Extrawaffen und Superbomben der Marke "Bildschirmfrei". Leider muss man bei jedem Neustart wieder von vorne anfangen und technisch trüben viele Slowdowns den durchweg positiven Gesamteindruck.

Preis: 800 Microsoftpunkte (9,60 Euro)
Spieler: 1-2

Wertung zu 1942: Joint Strike (X360)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Gute GrafikMartialischer SoundSchöner Zweispieler-ModusAdrenalin pur
Slowdowns
Fazit

So müssen Neuauflagen von Klassikern aussehen. Slowdowns und Schwierigkeitsgrad nerven etwas.

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