Durch Effekte wird ein gutes Geschwindigkeitsgefühl erzeugt.
Getunte Karossen, Gangster-Rap und heiße Bräute - mit diesem Rezept konnten Rockstar und EA bereits in GTA oder der Need for Speed-Reihe punkten. Ubisoft übernimmt diese Elemente und verpasst 187 eine Story mit Gangstern und Hip-Hop-Sounds. Beim Gameplay gehen die Franzosen eigene Wege, daher kann man 187 nicht mit den genannten Titeln vergleichen. Produzent Ali Kojori bezeichnet das Genre des Spiels als "Combat-Racing", bei dem Rennspiel- mit Baller-Action-Elementen verschmelzen.
Der Held des Spiels ist der junge Gangster Buck, der für seinen Boss OG Dupree knallharte Straßenfights gegen konkurrierende Gangs bestreitet. In den Rennen und Wettkämpfen ist man stets im Fahrzeug unterwegs und greift auf Waffen und Power-ups zurück, die man auf der Straße aufliest. Der Spieler übernimmt dabei sowohl das Fahren als auch das Schießen, was die Entwickler wunderbar umgesetzt haben.
Die Fahrphysik der Boliden ist sehr arcadelastig und lädt in jeder Kurve zum Driften ein, wodurch Sie die Boost-Leiste Ihres Fahrzeugs füllen. Im Spielverlauf treten Sie in Deathmatches, Todesrennen, normalen Rennen oder Verfolgungsjagden gegen mehrere Rivalen an. Insgesamt erwarten den Spieler knapp 60 Missionen, für deren Bestehen er mit neuen Fahrzeugen belohnt wird. Online oder im LAN bekämpfen sich bis zu acht Spieler in den verschiedenen Spielmodi. Offline duellieren sich zwei Spieler im Splitscreen oder treten gemeinsam an, wobei im Kooperativ-Modus ein Spieler das Fahren und der andere das Schießen übernimmt.
Grafisch hat 187 einiges zu bieten. Das Spiel läuft durchgehend flüssig und an Effekten wurde nicht gespart. Das Schadensmodell der Vehikel und die Explosionen sehen sehr ansprechend aus. Auch die FMVs sollten erwähnt werden, da sie einen großen Teil zur gelungenen Atmosphäre des Titels beitragen. Ebenso die Sprachausgabe und die Musik: Die nicht immer jugendfreien Sprüche und exklusiven Rap-Sounds passen hervorragend zur coolen Aufmachung von 187 Ride or Die.
