Mario Kart 7 im Test für Nintendo 3DS: Nahezu perfekter Online-Modus mit sinnvollen Verbesserungen
TestMario Kart 7 Im Test für Nintendo 3DS: Bahn frei für die neue 3DS-Referenz: Das Motoren-Spektakel in Mario Kart 7 setzt zum Überholmanöver an - und gibt die Führung so bald nicht mehr ab! Wir erläutern, weshalb Mario Kart 7 ein echter Renner geworden ist.
Mario Kart 7 im Test für Nintendo 3DS: Nicht, dass wir an der spielerischen Qualität von Mario Kart 7 ernsthaft gezweifelt hätten – aber es ist gut zu wissen, dass es die Entwickler von Nintendo immer noch drauf haben, einen neuen Ableger der Spaßflitzer-Serie zu erschaffen. An allen Ecken und Enden findet man zahllose Details, die von großer Sorgfalt bei der Programmierung zeugen. Da ist einerseits die neue Cockpit-Ansicht zu nennen, die – verbunden mit der Bewegungssteuerung – für neue Akzente sorgt. Andererseits hält Nintendo am grundsätzlichen Gameplay fest und ergänzt es lediglich durch neue Fahrer, Pisten und Items. So wünschen wir uns das! Hier wollen wir die Vorzüge und Kritikpunkte von Mario Kart 7 nacheinander Vorstellen. Den vollständigen Test lest ihr in der nächsten N-ZONE Ausgabe 01/2012!
Statt großer Innovationen setzt Nintendo bei Mario Kart 7 auf viele kleine Versserungen im Detail. Der Onlinemodus ist dabei das Prunkstück des Spiels: So vielfältig und funktionell haben wir die Rennspielserie noch nicht erlebt, gerade wenn man bedenkt, dass der neueste Teil für eine Mobilkonsole erhältlich ist. Besonders klasse gefällt uns die Gründung von Gruppen. Vielleicht sieht man sich ja in der "N-ZONE-Superliga"!
Das hat uns an Mario Kart 7 gefallen:
Quelle: Nintendo
Mario Kart 7 im Test für Nintendo 3DS - Spannende Münzenjagd auf den Strecken des neuen 3DS-Rennspiels
Viele Verbesserungen im Detail
Auf den ersten Blick erwartet euch in Mario Kart 7 im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel Neues. Die Spielmodi und Gameplay-Raffinessen, etwa der Kurvendrift oder das Fahren im Windschatten, sind weitgehend schon bekannt. Auch die Aufteilung der Cups und die Anzahl der Rennstrecken sorgen kaum für Staunen. Doch wer das neue Rennspektakel als innovationsarm abspeist, der liegt falsch: Die Verbesserungen liegen eher im Detail – und das ist der eigentliche Trumpf des 3DS-Flitzers.
Brillanter lokaler Mehrspielermodus
Sobald sich zwei oder mehr Spieler mit ihren 3DS-Konsolen vernetzen, geht die Gaudi so richtig los: Bei Einzelrennen, Grand Prix, Ballon- oder Münzschlachten messt ihr euch mit bis zu sieben weiteren Freunden. Bis die drahtlose Verbindung zwischen allen Geräten zustande kommt, vergeht etwa eine Minute – das ist eine äußerst kurze Zeit, wenn man bedenkt, dass auch die weiteren Ladezeiten sehr kurz ausfallen. Gesammelte Münzen werden übrigens dem Einzelspieler-Spielstand ergänzt. Klasse!
Motivierende Münzjagd
Das Münzsystem gefällt uns ausgesprochen gut: Auf jeder Rennstrecke sind zahlreiche Münzen verstreut, die ihr einsacken könnt. Allerdings werden euch bei einer Kollision mit einem Gegner zumeist drei Münzen abgezogen. Bis zu zehn Taler lassen sich pro Piste sammeln. Habt ihr genügend von ihnen auf eurem Konto, werden bestimmte Zubehörteile für die Karts freigeschaltet – etwa neue Räder, alternative Flugschirme oder zusätzliche Karossen. Das motiviert enorm zum Freispielen!
Ausgereifter Online-Modus
Wir können euch versichern: Fast alle Kritikpunkte, die wir beim Online-Modus von Mario Kart DS kritisierten, sind im siebten Teil behoben. War es vor sechs Jahren noch möglich, ein Spiel übers Internet ohne Punkteabzug abzubrechen, wenn man im Rückstand lag, so wird dies jetzt mit Minuspunkten bestraft. Am besten gefällt uns die Tatsache, dass sich jetzt Gruppen bilden lassen – in der "N-ZONE-Superliga" versammeln sich beispielsweise Leser und Redakteure. Unbedingt beitreten!
