Wir blicken zurück uns lassen 20 Jahre Spielegeschichte Revue passieren. Es waren grandiose 20 Jahre, das ist sicher. Doch welches Spiel sorgte im jeweiligen Jahr für besonders viel Furore und setzte vor allem wegen seiner Technik neue Maßstäbe?
1993: Maniac Mansion: Day of the Tentacle
1993: Maniac Mansion Day of the Tentacle (DOS, Mac)
Richtig, 1993 kamen auch Secret of Mana und Street Fighter 2: Turbo in den Handel, die beide auch spitzenmäßig waren. Doch in puncto Grafik hat Maniac Mansion: Day of the Tentacle dann doch die Nase vorn. Das Adventure erschien für DOS sowie Macintosh und verzauberte uns vor allem durch seine aufwendig gezeichneten Hintergründe. Das LucasArts-Spiel basierte technisch auf der Version 6 der hauseigenen SCUMM-Sprache. Hierzu wird der Bildschirm dreigeteilt und besteht aus einem Inventar, der Spielfigur und dem Spielbildschirm. Allerdings kam dieses Schema in Maniac Mansion letztmalig zum Einsatz.
1994: System Shock
"L-l-look at you, hacker. A p-p-pathetic creature of meat and bone, panting and sweating as you r-run through my corridors-s. H-h-how can you challenge a perfect, immortal machine?", ist das wohl bekannteste Zitat aus System Shock. Nicht nur erzählerisch, sondern auch technisch war System Shock seinerzeit auf dem neuesten Stand der Technik. Die benutzte 3D-Engine war in ihren Fähigkeiten sogar der D**m-Engine überlegen. So gab es unter anderem Brücken, variable Schwerkraft und schräge Ebenen.
1995: Chrono Trigger
Ein fantastisches Rollenspiel mit einer ebenso fantastischen Technik: In Chrono Trigger steuert ihr die Helden in einer zweidimensional dargestellten Welt, die aus wunderhübsch gezeichneten Wäldern, Städten und Dungeons besteht. Das Spiel wird bis auf wenige Ausnahmen aus der Vogelperspektive dargestellt. In bestimmten Arealen wechselt es in eine detaillierte Dungeonansicht. Großartig. Abgerundet wird das Technik-Feuerwerk durch schicke Animationen und geniale Effekte. Dies wussten etliche Spieler zu schätzen, schließlich wanderte Chrono Trigger weltweit mehrere Millionen Male über die Ladentische. In Europa erschien der SNES-Hit jedoch nicht.
1996: Tomb Raider
Wusstet ihr, dass sich Core Design erst dazu entschied, einen weiblichen Charakter einzubauen, nachdem man sich dazu entschieden hatte, mehr Puzzle- und Stealth-Elemente ins Spiel mit einzubauen? Die Dame hieß im Prototyp-Stadium noch Laura Cruz. Später änderte man diesen allerdings in Lara Croft. Um westlicher rüberzukommen. Tomb Raider basiert auf einer 3D-Grafik-Engine, die Spielwelt wurde mit groben Blöcken modelliert. Diese dienten auch gleichzeitig dazu, um in der Spielwelt weiterzukommen. Grafisch war es zu Beginn der PSOne-Ära eines der besten Games.
In diesem Artikel
- Seite 1 20 Jahre Videospiele-Geschichte: 1989 bis 1992
- Seite 2 20 Jahre Videospiele-Geschichte: 1993 bis 1996
- Seite 3 20 Jahre Videospiele-Geschichte: 1997 bis 2000
- Seite 4 20 Jahre Videospiele-Geschichte: 2001 bis 2004
- Seite 5 20 Jahre Videospiele-Geschichte: 2005 bis 2009
- Seite 6 21 Jahre Spiele-Geschichte: Das sind die potenziellen Grafik-Highlights 2010
- Seite 7 Bildergalerie
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