Endlich im Test für PS3: Resident Evil 5. Capcoms Next-Gen-Fortsetzung der Horror-Kultserie auf den Zahn gefühlt. Wir haben die Wertung! Hat sich die lange Wartezeit auf Resi 5 gelohnt?
Resident Evil 5 Test: Beste Unterhaltung
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Resident Evil 5 - Alter Bekannter: Auch in Teil 5 rückt euch ein El Gigante auf die Pelle. Allerdings ist der Kampf viel zu unspektakulär ausgefallen.
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Resident Evil 5 - Lästige Kläffer: Was darf in einem Resident-Evil-Spiel nicht fehlen? Richtig: Hunde. Am besten ein paar von der mutierten Sorte.
Seit Chris' letztem Einsatz hat sich einiges verändert: die Umbrella Corporation ist Geschichte, ebenso wie Racoon City und die S.T.A.R.S.-Spezialeinheit, der er mal angehörte. Doch die Welt ist deswegen kein sicherer Ort geworden. Ganz im Gegenteil: die Bedrohung durch tödliche Viren und biologische Waffen ist immer noch allgegenwärtig. Und genau diesen Gefahren stellt sich Chris als Agent der BSAA (Bioterrorism Security Assessment Alliance), einer der UN unterstellten Antiterror-Organisation, weiterhin entgegen. Sein jüngster Einsatz führt ihn nach Afrika, wo er in dem Städtchen Kijuju den skrupellosen Biowaffenhändler Irving finden und aus dem Verkehr ziehen soll. Sheva Alomar, zuständige BSAA-Agentin für Westafrika, steht ihm dabei als neue Partnerin zur Seite. Doch Irving stellt nur den Anfang einer Geschichte dar, in deren Verlauf ihr auf alte Bekannte und Todgeglaubte trefft.
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Resident Evil 5 - Stockfinsterer Stollen: Ihr müsst euren Partner beschützen, weil er mit einem tragbaren Baustellen-Leuchter alle Hände voll zu tun hat und somit wehrlos ist. Davon hätte es ruhig mehr sein dürfen.
Leider kommt die Handlung nur sehr schleppend in Gang und dümpelt bis zur Hälfte des Spiels unerwartet seicht vor sich hin. Erst in der zweiten Spielhälfte nimmt Resident Evil 5 so richtig an Fahrt auf und begeistert euch mit bombastisch inszenierten Zwischensequenzen und Story-Entwicklungen, die vor allem Serien-Fans mehr als zufrieden stellen. Gerade inszenatorisch schöpfen die Entwickler aus dem Vollen. Die Choreografie in den In-Game-Filmchen ist einfach der Wahnsinn, zwar völlig übertrieben, aber genau das macht die Faszination aus.
Action statt Horror
Die Resident Evil-Serie hat sich im Lauf der Zeit vom ursprünglichen Survival-Horror immer mehr zu einem Action-Titel entwickelt. In Resident Evil 5 erreicht diese Tendenz ihren Höhepunkt. Weniger Horror und Rätsel, dafür
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Resident Evil 5 - Süße Hilfe: Sheva heilt euch und rettet euch das Bildschirm-Leben, falls ihr kurz vorm Abkratzen seid.
deutlich mehr Action. Es gibt wirklich nur ganz wenige Passagen, in denen Chris und Sheva nicht die Waffen - die ihr im Übrigen wieder umfassend verbessern könnt - sprechen lassen. Da Resident Evil 5 durch und durch ein Koop-Spiel ist, übernimmt Sheva natürlich eine wichtige Rolle, die sie auch im Großen und Ganzen ordentlich ausfüllt. Sie heilt euch, wenn ihr verletzt seid, rettet euch, wenn ihr zu sterben droht und geht mitunter rabiat auf die Gegner los. Mit der Kreistaste und dem Digi-Kreuz könnt ihr der hübschen Kampfamazone den Befehl "Decken" für defensives Verhalten und "Angreifen" für offensives Vorgehen erteilen.
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Resident Evil 5 - Lästig: Kleine Krabbel-Viecher und dann auch noch in großer Anzahl sind immer eklig und nervig. Punkt!
Etwas unglücklich ist ihr starker Drang im "Decken"-Status, jeden Gegner, auch in sehr großer Entfernung, mit ihrer Standardwaffe unter Feuer zu nehmen, anstatt beispielsweise zum besser geeigneten Scharfschützengewehr zu wechseln. Gibt man ihr den Befehl "Angreifen", wechselt sie zwar die Waffe, geht aber wie John Rambo in seinen besten Tagen auf die Feinde los und verballert recht schnell ihre Munition.
Altbewährter Terror
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Resident Evil 5 - Söldner-Pack: Im späteren Verlauf greifen die Feinde selbst auch auf
Schusswaffen zurück. Es nützt ihnen in den meisten Fällen jedoch nichts.
Spielerisch baut Resident Evil 5 konsequent auf dem genialen vierten Teil auf. Wie schon vor über drei Jahren bekommt ihr es immer wieder mit aggressiven Gegnerhorden zu tun, die mit allen möglichen Waffen auf euch losgehen und mehr oder weniger geschickt euren Angriffen ausweichen. Die Anspannung während dieser Gefechte, vor allem wenn die Infizierten von allen Seiten auf euch losstürmen, ist nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der Spielerfahrung und überaus gelungen. Wenn es brenzlig wird, weil ihr von Infizierten umzingelt seid und im Hintergrund eine Kettensäge knattert, bekommt jeder feuchte Hände. Rätsel im klassischen Sinn sind passé. Stattdessen sammelt ihr Schlüssel, Schlüsselkarten oder mehrteilige Embleme für eine Tür ein oder betätigt einen oder mehrere Schalter, um einen Durchgang zu öffnen.
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