Ab sofort im Handel: Mit Dead Space 3 bringt Electronic Arts am 7. Februar die mit Spannung erwartete Horror-Fortsetzung in die Läden. Wir haben das nächste Abenteuer von Weltraum-Ingenieur Isaac Clarke bereits durchgespielt und sind von den Neuerungen begeistert. Ob Dead Space 3 genauso atmosphärisch ist wie die beiden Vorgänger, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test der Xbox 360- und PS3-Version. Die PC-Umsetzung hat uns vor Release nicht erreicht, wir liefern den entsprechenden Test jedoch schnellstmöglich nach.
Dead Space 3 im Test für Xbox 360 und PS3: Als Dead Space 3 auf der letztjährigen E3 enthüllt wurde, war die Freude unter den Fans der Survival-Horror-Reihe natürlich riesig. Die Ankündigung warf aber auch Fragen auf: Passt das Eisplaneten-Setting wirklich zur Dead Space-Serie? Zerstört der neue Koop-Modus die Gruselatmosphäre und wirkt er sich obendrein störend auf die Einzelspieler-Erfahrung aus? Ohne zu viel verraten zu wollen: die Bedenken im Vorfeld waren gänzlich unberechtigt: Dead Space 3 ist trotz Schnee, Eis und Koop-Partner ein echtes Dead Space geworden. Mit einer packenden, umfangreichen Solokampagne, beklemmenden Levels und vielen sinnvollen Neuerungen, die das grandiose Survival-Horror-Abenteuer noch einen Tick besser als den schon sehr guten Vorgänger machen. Zum Test lag uns übrigens die PS3- und die Xbox-360-Variante des Spiels in englischer Fassung vor. Eine PC-Version konnte uns Electronic Arts nicht rechtzeitig zur Verfügung stellen.
Dead Space 3: Der Ingenieur hat's schwör
Die Story setzt einige Monate nach den Ereignissen von Teil 2 ein. Falls ihr euch nicht mehr an alle Details erinnert: kein Problem! Das Intro-Video des Spiels erklärt viele relevante Story-Details rund um die außerirdischen Marker-Artefakte und die untoten Necromorph-Aliens. Ingenieur Isaac Clarke, der durch zweimaliges Zusammentreffen mit Markern nicht mehr der Alte ist, lebt zusammen mit seiner neuen Freundin Ellie sehr zurückgezogen. Als diese verschwindet, soll Isaac Sie im Auftrag der Erdenregierung retten. Und so verschlägt es den Helden wider Willen auf den Eisplaneten Tau Volantis. Dort, so vermuten Isaacs neue Verbündete, befindet sich der Schlüssel, um die bösen Alien-Artefakte ein für alle Mal unschädlich zu machen.
Quelle: PC Games
Dead Space 3: Überlebenswichtig - Das Stasis-Modul gehört zu Isaacs stärksten Waffen. Damit verlangsamt er Gegner, um sie einfacher aus dem Weg räumen zu können.
Dead Space 3: Es gibt viel zu tun
So viel zur Story von Dead Space 3, die natürlich mit vielen Überraschungen aufwartet und weitaus komplexer ist, als unsere Kurzfassung vermuten lässt. Wir wollen euch ja schließlich nicht unnötig spoilern. Am bekannten Gameplay der Survival Horror-Reihe hat sich auf den ersten Blick nicht viel geändert. Genretypisch schaut ihr eurem Helden aus der Verfolgerperspektive über die Schulter, während ihr ihn durch die insgesamt 20 Story-Kapitel des Spiels lotst und zahlreiche Aufgaben erledigt. Der Ablauf der Geschichte ist streng linear und das Geschehen komplett durchgeskriptet. Ein neues Feature in Dead Space 3 sind optionale, unterhaltsame Bonusmissionen, die ebenso streng linear wie in der Kampagne verlaufen. Es lohnt sich aber, gleich in mehrfacher Hinsicht diese etwa 30 bis 45 Minuten dauernden Exkursionen zu unternehmen. Hier erhaltet ihr einen tieferen Einblick in die Hintergrundstory und bekommt tolle Beute für eure Mühen.
Dead Space 3: Ausflug ins All
Quelle: PC Games
Dead Space 3: Im Weltall hört dich keiner schreien. Ein ausgedehnter Weltraumspaziergang im ersten Spieldrittel gehört zu den absoluten Highlights des Spiels.
Wie in den Vorgängern gibt es auch in Dead Space 3 viel zu entdecken. Es lohnt sich also, sich gut umzusehen. Nur so findet ihr die ganzen versteckten Video- und Textnachrichten, die einen tieferen Einblick in die interessante Geschichte gewähren. Darüber hinaus erwartet euch jede Menge gut versteckte Beute. Ein neues Feature ist der sogenannte Scavenger Bot. Setzt ihr ihn an bestimmten Stellen aus, versorgt er euch kurze Zeit später mit wertvollen Ressourcen, die ihr für dringend benötigte Upgrades verwenden könnt. Ihr findet diese Orte nur mit einem Scanner. Aber Vorsicht: solange ihr diesen benutzt, könnt ihr euch nicht verteidigen. Ein cooles Spielelement in den vorherigen Teilen der Serie waren Abschnitte, in denen Schwerelosigkeit herrscht. Die gibt es natürlich auch in Dead Space 3!
Doch diesmal hat Visceral Games noch einen draufgesetzt. Im ersten Spieldrittel dürft ihr euer Raumschiff verlassen, um ein riesiges Trümmerfeld im Weltraum zu untersuchen. Auch hier erwartet euch reiche Beute in Form von Munition, Health Packs und Handwerksmaterialien - sofern ihr bereit seid, euch ausgiebig danach umzuschauen. Eine tolle Idee und ganz nebenbei gesagt: Diese Weltraumausflüge sind ein echter optischer Leckerbissen. Wie gewohnt verfügt Isaac über einen Locator, der euch den Weg zu Missionszielen, Werkbänken oder Upgrade-Stationen für Isaacs Anzug weist. Dieses Wegfindungssystem ist besonders im Weltraum sehr nützlich, da man hier leicht mal die Orientierung verliert und gar nicht weiß, wo oben und unten ist.
In diesem Artikel
Test der PC-Version:
Test der Konsolenversionen:
