XCOM: Enemy Unknown im Test für Xbox 360 - Das bis dato beste Strategiespiel für Konsolen - Ab sofort im Handel

Test Viktor Eippert

XCOM: Enemy Unknown im Test für Xbox 360 - Hat sich die lange Entwicklungszeit von knapp fünf Jahren gelohnt und Firaxis mit XCOM: Enemy Unknown eine würdige Neuauflage des Taktik-Klassikers von 1994 geschaffen? Und vor allem: Wie gut wurde XCOM: Enemy Unknown für Konsolen umgesetzt? In unserem Test erfahrt ihr, wie gut XCOM: Enemy Unknown geworden ist.

XCOM: Enemy Unknown im Test für Xbox 360: Strategiespiele für die Konsolen sind eine wahre Rarität. Grund dafür ist oft die knifflige Umsetzung der meist komplexen Spielmechaniken an die Gamepad-Steuerung. Ein Umstand, der bei rundenbasierten Spielen wie XCOM: Enemy Unknown glücklicherweise kein Problem darstellt. Nach dem sehr guten Civilization: Revolution wagen sich die Strategie-Experten bei Firaxis daher mit XCOM: EU ein weiteres Mal auf die Konsolen und liefern erneut einen klasse gelungenen Strategie-Titel ab. Dabei gelingt es den amerikanischen Entwicklern, das zeitlose und wahnsinnig suchtfördernde Spielkonzept des Klassikers UFO: Enemy Unknown (PlayStation, PC) zu konservieren und mit XCOM: Enemy Unknown erfolgreich zu modernisieren.

XCOM: Enemy Unknown bietet einen Mix aus fordernden Taktik-Gefechten und übergreifendem Basismanagement. Im Spiel übernehmt ihr die Rolle als Kommandant der XCOM. Diese Geheimorganisation hat nur ein Ziel: Die Menschheit vor der drohenden Auslöschung durch eine Alieninvasion zu bewahren. Eine einfache Aufgabe ist das nicht, denn die Aliens sind anfangs technologisch stark überlegen. Um da die Oberhand zu behalten, müsst ihr ständig folgenschwere Entscheidungen treffen. Den Entwicklern gelingt es durch diesen wichtigen Punkt, XCOM zu eurem ganz persönlichen Erlebnis zu machen. Zu einem Erlebnis mit so spannenden Momenten, dass man nach dem Spielen nochmal so viel Spaß hat, einfach nur vom Erlebten zu erzählen. Wie gut XCOM: Enemy Unknown schließlich geworden ist, verraten wir euch im folgenden Test.

Info: Test und Wertung gelten bisher nur für Xbox 360

Da wir derzeit noch mitten im Test der PS3-Version stecken, verzichten wir auf eine Wertung der PS3-Fassung und liefern diese zu einem späteren Zeitpunkt nach. Dieser Test basiert daher nur auf der Xbox 360-Fassung. Sollte die Variante für Sonys Konsole keine unerwarteten Technik-Probleme, Abstürze oder Ähnliches ausweisen, steht einer entsprechenden Wertung auch für PS3 jedoch nichts im Weg.

XCOM: EU vs. UFO: EU - Das sind die wichtigsten Unterschiede zum Original

Die Unterschiede zwischen XCOM: Enemy Unknown und dem Original. Quelle: 2k Games Die Unterschiede zwischen XCOM: Enemy Unknown und dem Original. Satelliten statt Basen: Im Vorgänger konntet ihr noch Stützpunkte auf mehreren Kontinenten bauen. Im Remake schießt ihr stattdessen über den wichtigsten Ländern der Welt Satelliten in den Orbit, um die Sicherheit der Bevölkerung zu garantieren. Wie viele Satelliten ihr betreiben dürft, hängt von der Anzahl an Satellitenkontrollsystemen ab, die ihr im XCOM-Hauptquartier errichtet. Weil es nur noch eine Basis gibt, entfallen zudem Invasionen eures Stützpunkts durch die Außerirdischen.

Autoplündern statt Inventar: Der XCOM-Soldat von heute muss sich nicht mehr mit einem ausufernden Inventar herumschlagen. Vor der Mission legt ihr lediglich fest, welche Haupt- und Nebenwaffe euer Soldat trägt, welche Rüstung und welches Spezialitem. Auch das Management von Munitionsclips gibt es nicht mehr - die Waffe nachladen müssen die Kämpfer aber nach wie vor! Während der Missionen müsst ihr darüber hinaus keine Gegenstände mehr einsammeln, das passiert automatisch. Nach jeder Mission bekommt ihr dann eine Aufstellung eurer Beute.

Kleineres Team, kein Kanonenfutter mehr: Im Original bestanden Teams noch aus bis 20 Mann und es war klar, dass davon nur ein Bruchteil überlebt. In XCOM: EU besteht euer Team (nach den entsprechenden Upgrades) maximal aus sechs Soldaten, denen eine große Bedeutung zukommt. Ein Verlust wirkt sich daher deutlich stärker aus.

Design kontra Zufall: Sämtliche Levels in XCOM: Enemy Unknown wurden von den Entwicklern mit viel Liebe zum Detail händisch designt. Dank der hohen Anzahl an Maps kommt es in der Regel nicht vor, dass ihr in einer Kampagne dieselbe Karte zweimal seht (hatten wir während des Tests nur ein Mal). Im Original waren fast alle Abschnitte noch zufallsgeneriert und sahen sich daher oft sehr ähnlich, was die Karten generisch wirken lies. Zudem setzt XCOM: EU zusätzlich zu den Zufallsmissionen auf einzigartige Story-Einsätze, die die Handlung voran treiben.

Bildergalerie

  1. Seite 1 XCOM: Enemy Unknown im Test - Unterschiede zum Original
  2. Seite 2 XCOM: Enemy Unknown im Test - Das hat uns gefallen
  3. Seite 3 XCOM: Enemy Unknown im Test - Weitere Pro-Punkte
  4. Seite 4 XCOM: Enemy Unknown im Test - Das hat uns nicht gefallen
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