Tunic in der E3-Vorschau: Kleiner Fuchs auf großem Abenteuer

Special Matthias Dammes
Tunic in der E3-Vorschau: Kleiner Fuchs auf großem Abenteuer
Quelle: Finji

Auf der E3 2018 haben wir uns im Rahmen des id@Xbox-Programms von Microsoft das putzige Action-Adventure Tunic angeschaut. Das hauptsächlich von einem Einzelentwickler umgesetzte Projekt erinnert ein wenig an Zelda, hat aber einen niedlichen kleinen Fuchs als Helden, der auszieht, um eine unbekannte Welt zu erkunden.

Ein kleiner Fuchs zieht aus, um die große Welt zu entdecken. Hinter dieser knappen Zusammenfassung steckt Tunic (jetzt kaufen 38,23 € ), ein charmantes und niedliches isometrisches Action-Adventure, das von Andrew Shouldice nahezu in Eigenregie entwickelt wird. Lediglich für Soundkulisse und Musik hat sich der Entwickler externe Unterstützung besorgt. Bei einer Präsentation auf der E3 2018 im Rahmen des ID@Xbox-Programms von Microsoft konnten wir uns einen kleinen Eindruck vom Spiel verschaffen.

Tunic - Screenshots aus dem E3-Trailer (1) Quelle: Finji Tunic - Screenshots aus dem E3-Trailer (1) Dabei trügt die Vermutung nicht, dass Tunic ein wenig an die ersten Zelda-Spiele erinnert. Andrew habe durchaus einige Inspirationen vor allem aus dem ersten Zelda gewonnen. Sein Spiel baut auf drei grundlegenden Pfeilern auf: Erkundung, Kampf und die Entdeckung von Geheimnissen. Dazu streift ihr mit dem niedlichen kleinen Fuchs in isometrischer Ansicht durch hübsch gestaltete Welten. Während des Kampfes kann bei Bedarf auch auf eine etwas übersichtlichere Top-Down-Perspektive umgeschaltet werden.

Während ihr durch alte Ruinen und geheimnisvolle Ruinen streift, erzählt das Spiel nicht wirklich eine Geschichte. Der Protagonist redet auch nicht. Vielmehr geht es darum in die Spielwelt einzutauchen und heraus zu finden, was mit der Welt geschehen ist, warum sie so ist, wie sie ist. Damit sich der Fuchs in gegen die Gefahren wehren kann, die überall lauern, muss er sich zunächst bewaffnen. Wie gut, dass in der Nähe ein geeigneter Stock herum liegt. Für den Anfang muss das reichen.

Frei wie ein Fuchs

Die neue Waffe wird auf einer der drei verfügbaren Angriffstasten zugewiesen und schön kann sich unser kleiner Held ins Gefecht stürzen. Dabei schlägt der Fuchs nicht nur wild auf seine Ziele ein. Mit geschickten Ausweichbewegungen gilt es gleichzeitig zu viel Schaden durch die Gegner zu vermeiden. Das ist besonders wichtig, wenn man auf deutlich stärkere Feinde trifft. Da die Spielwelt nicht linear aufgebaut ist, kann dies immer mal wieder vorkommen. Hat man irgendwo sich für eine falsche Abzweigung entschieden, steht man vielleicht plötzlich inmitten von deutlich höher stufigen Monstern.

Tunic - Screenshots aus dem E3-Trailer (3) Quelle: Finji Tunic - Screenshots aus dem E3-Trailer (3) Der Entwickler will den Spieler bewusst nicht in seiner Bewegungsfreiheit einschränken. Jeder soll selbst herausfinden wo er vielleicht gerade noch nicht entlang gehen und lieber einen anderen Weg einschlagen sollte. Um im Falle des eigenen Ablebens nicht zu viel Fortschritt zu verlieren, sollte regelmäßig an als Checkpoint vorgesehen Statuen abgespeichert werden. Durch Ausrüstung und Waffen, die es überall in der Spielwelt zu finden gibt, verbessert der Spieler nach und nach die Möglichkeiten des kleinen Helden.

Im späteren Spielverlauf kommen auch vereinzelte taktische Elemente zu den Kämpfen hinzu. So zeigte uns der Entwickler eine Gruppe von Gegnern, die sich am besten besiegen lässt, wenn man sie in explodieren Fässer lockt. Auch Bosskämpfe warten auf den kleinen Fuchs, vor allem in den dunklen Dungeons, die jedoch gute Beute versprechen. Erscheinen soll Tunic im kommenden Jahr für PC und bei den Konsolen zunächst exklusiv auf Xbox One.

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