The Elder Scrolls 5: Skyrim im Test für Xbox 360 - Pro-Aspekte, Teil 2

Test Felix Schütz

The Elder Scrolls 5: Skyrim im Langzeittest für Xbox 360! Rund 120 Stunden haben wir uns in die riesige Spielwelt von Skyrim gestürzt, zahllose Aufgaben gemeistert und Drachen vom Himmel geholt. Zwar ist die spielerische Freiheit in The Elder Scrolls 5: Skyrim wahrhaft gigantisch - Quests und Handlung des riesigen Rollenspiels könnten aber dramatischer und aufregender sein.

Nahkämpfe machen Spaß, denn sie vermitteln glaubhaft die Wucht der eigenen Schläge - hier torkelt ein getroffener Gegner nach hinten. - Bild stammt aus der Xbox 360-Version von The Elder Scrolls 5: Skyrim. Quelle: Bethesda Nahkämpfe machen Spaß, denn sie vermitteln glaubhaft die Wucht der eigenen Schläge - hier torkelt ein getroffener Gegner nach hinten. - Bild stammt aus der Xbox 360-Version von The Elder Scrolls 5: Skyrim. Geniale gelungene Drachen
Die Drachen in Skyrim wurden von Bethesda eindrucksvoll umgesetzt. Die Ungeheuer tauchen als permanente Bedrohung fast überall auf und unterstreichen die Spielerfahrung. Neben gekonnten Animationen und einer tollen Gestaltung begeistern die Drachen in The Elder Scrolls 5: Skyrim vor allem durch ihre Bewegungsfreiheit. In unserem Skyrim-Test tauchten die Drachen oft überraschend auf und verwüsteten Dörfer oder Städte. In einer eindrucksvollen Inszenierung der Drachen-Angriffe begleiteten wuchtige Männerchöre die Angriffe der geflügelten Biester. Die Duelle gegen die Drachen in Skyrim sind allerdings eher einfach. Mittels Attacke aus der Ferne holt ihr die Ungeheuer zunächst vom Himmel. Danach setzt ihr einfach mit dem Schwert nach und schon geht ihr als Drachentöter hervor. Die monströse Inszenierung macht die geringe Herausforderung im Kampf allerdings wett.

Hilfreiches Handwerk
Neben dem Verzaubern von Items oder dem Brauen von Tränken dürft ihr in Skyrim auch schmieden und kochen. Aus erbeuteten oder gekauften Erzen schmiedet ihr neue Waffen sowie Rüstungen. Sind eure Handwerks-Skills hoch genug, so dürft ihr auch bestehende Ausrüstungsteile aufleveln. Neben Waffen oder Schilden lassen sich auch Magie-Items aufwerten. Dadurch sind die Gegenstände in The Elder Scrolls 5: Für eine lange Zeit hilfreich und nützlich. Die Klasse der Magier schmiedet nicht, nutzt aber Verzauberung sowie die Kunst der Alchemie. Die Systeme der Handwerke verstehen Spieler auf Anhieb. Eine Eingewöhnungszeit braucht es nicht.

Ausgewogenere Gegner
In Skyrim bekommt ihr nicht mehr nur Gegner vorgesetzt, die sich stur an euren Level anpassen. Das Balancing in Skyrim ist also schlechter, tut dem Spiel aber durchaus gut. Während lediglich einige Gegner bis zu einem gewissen Grad mitleveln, An einigen Ecken in Skyrim warten auch Gegner, gegen die ihr zu Beginn nicht den Hauch einer Chance habt. Deshalb sucht ihr an solchen Stellen besser das Weite und kehrt zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zurück. Nach dem Sieg gegen einen solch starken Gegner belohnt euch Skyrim mit Glücksgefühlen. In höheren Levels wirken aber manch ehemals harte Brocken doch recht einfach. Den Schwierigkeitsgrad von The Elder Scrolls 5 Skyrim dürft ihr aber jederzeit ändern – auch mitten im Kampf.

Sehr gutes Dungeon-Design
Im Gegensatz zu Oblivion bekommt ihr in Skyrim bekommt ihr keine generischen Dungeons serviert. Alle Kerker wurden einzeln erschaffen. Egal ob Zwergenruine, Tropfsteinhöhle oder Gletscherspalte, viele der Skyrim-Dungeons werden euch begeistern. Oft findet ihr in den Kerken von Skyrim kleinere Schätze und Geheimnisse. Aber Vorsicht: Neben kleineren Rätseleinlagen warten auch fiese Fallen in so manchem Versteck. Mit zunehmender Spielzeit werdet ihr allerdings feststellen, dass die Dungeons in Skyrim zunehmende eintöniger werden. Wer jeden Zentimeter von Skyrim erkunden möchte, der steigt einfach zu in Grabkammern oder Banditenhöhlen hinab. In diesen Kerkern von Skyrim tauchen auch oft die gleichen Gegner auf.

Epischer Soundtrack
Skyrim ist der bis dato beste Elder-Scrolls-Ableger in Sachen Sound. Verantwortlich dafür ist Komponist Jeremy Soule, der auch schon für Oblivion oder Guild Wars die Soundtracks entwarf. Neben ruhigen, gespenstischen Passagen warten auch treibende Chöre auf den Spieler. Perfekt wird das Rollenspiel in jeder Situation untermalt. Auch auf Dauer sorgt der Klang von Skyrim für eine wunderbare Fantasy-Stimmung. Das Hauptthema des Skyrim-Soundtracks wird während der Kämpfe mit den Drachen immer wieder abgewandelt. Fantastisch!

Weitere positive Details:
 
  • Die Karte: Neben den Detailkarten für Innenräume sind auch die 3D-Ubersichtskarten sehr gut gelungen. Lenk-Zauber und Questmarker helfen euch beim Erreichen der Ziele und der Wegfindung in Skyrim. Abgeschlossene Gebiete werden entsprechend markiert. 
     
  • Vampir und Werwolf: Ihr dürft wie in Morrowing und Oblivion diese Spielweisen auch in Skyrim nutzen. Falls ihr später im Spiel keine Lust mehr auf Verwandlungen habt, so heilt ihr einfach diese Zustände.
     
  • Umfangreicher Charaktereditor: Wie schon in den Vorgängern darf man seinen Charakter in einem umfangreichen Editor detailreich gestalten - unzählige Kombinationen aus Frisuren, Gesichtsformen, Körpergrößen und vielem mehr sind möglich.
     
  • Großer Charaktereditor: Euren Helden formt ihr im Charaktereditor mit unzähligen Möglichkeiten nach Belieben. Dabei helfen vielerlei Kombinationen aus Frisuren oder Gesichtsformen.
     
  • Streichungen: Sinnvoll in Skyrim ist, dass das Spiel um die Fertigkeit ‚Akrobatik‘ erleichtert wurde. Ihr braucht nun nicht mehr durch die Spielwelt des neuen Elder Scrolls hüpfen.
     
  • Wunderbare Umsetzung der Pferde: Egal ob gekauft oder gestohlen, Pferde in Skyrim machen eine wunderbare Figur. Sowohl Steuerung als auch Aussehen passen perfekt.
     
  • Freies Speichern: In Skyrim darf man jederzeit einen Spielstand anlegen, außerdem gibt es mehrere automatische Speicherstände. Tadellos. 
     
  • Freies Speichern: An jedem Ort dürft ihr in Skyrim speichern. Zudem gibt es viele Autosave-Punkte.
     
  • Ungeschnitten: Trotz blutiger Kämpfe in Skyrim erscheint das Spiel hierzulande uncut. Auch  Enthauptungen sind möglich. The Elder Scrolls 5: Skyrim ist auf dem deutschen Markt ab 16 Jahren freigegeben.

Bildergalerie

  1. Seite 1 The Elder Scrolls 5: Skyrim im Test für Xbox 360 - Einleitung
  2. Seite 2 The Elder Scrolls 5: Skyrim im Test für Xbox 360 - Pro-Aspekte, Teil 1
  3. Seite 3 The Elder Scrolls 5: Skyrim im Test für Xbox 360 - Pro-Aspekte, Teil 2
  4. Seite 4 The Elder Scrolls 5: Skyrim im Test für Xbox 360 - Negativ-Aspekte, Wertung
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