Tak: Die große Juju-Jagd
Dies ist insbesondere bei den häufigen Schalterrätseln wichtig. So hüpft Lok beispielsweise auf eine Plattform, die Tak durch einen beherzten Sprung zuvor aktiviert hat. An manchen Stellen teilt sich der Bildschirm zudem vertikal. Ihr lotst die Helden dann durch verschiedene Bereiche eines Levels und agiert erst am Ende wieder mit beiden zusammen. Die KI eures hinterhertrottenden Gehilfen ist übrigens recht ordentlich ausgefallen - es gibt also keinen Grund, ins Joypad zu beißen, denn euer Partner mischt selbst bei Kämpfen ordentlich mit.
Huckepack
Zur Höchstform läuft Die große Juju-Jagd auf, wenn zwei Spieler gemeinsam durch die Levels turnen. Das Highlight: Euer Kumpel kann sich jederzeit ins Hauptabenteuer einklinken, indem er einen zweiten Controller anschließt. Die Levels werden dann von beiden Teilnehmern ohne spielerische Abstriche gemeinsam bestritten - das Ganze erinnert sogar stellenweise an die genialen Teamrätsel von The Legend of Zelda: Four Swords Adven-tures (GameCube).
Grafikzauber?
Technisch hat Entwickler Avalanche gegenüber dem letzten Teil leider kaum etwas verbessert: Die Texturen sind immer noch recht detailarm und die einzelnen Ruckler und Clippingfehler - etwa, wenn ihr in den Abgrund plumpst und durch einen Felsen fallt - hätten mit etwas Feinschliff beseitigt werden können. Ganze Arbeit haben dagegen die Cartoon-Profis vom Kindersender Nickelodeon geleistet, welche die humorvollen Zwischensequenzen mit ihren sympathisch-kauzigen Darstellern beisteuerten.
Alles in allem setzt Die große Juju-Jagd auf das Erfolgsrezept der Vorgänger. Der Titel bietet zwar keine spielerischen und technischen Revolutionen, wartet dafür aber mit einem überaus witzigen Koop-Modus und neuen Herausforderungen für Nachwuchs-Schamanen und Großstadtindianer auf. Hugh, ich habe gesprochen!