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Resident Evil Zero

Resident Evil Zero

06.07.2003 16:08 Uhr
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Neu
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Wenn alle Passagiere auf höfliche Fragen so reagieren wie dieser Zeitgenosse, dann gute Nacht.  Wenn alle Passagiere auf höfliche Fragen so reagieren wie dieser Zeitgenosse, dann gute Nacht. GIBST DU MIR, GEB ICH DIR

Aber nicht nur die Rätsel sind auf die gezielt einsetzbare Kooperation beider Figuren zugeschnitten. Die zahlreichen Hilfsmittel, wie zum Beispiel Heilkräuter oder Waffen und andere nutzbare Utensilien, können zwischen Rebecca und Billy hin- und hergetauscht werden. Je nach Situation bekommt dies einen ganz eigenen und wichtigen Stellenwert. Überlegtes Vorgehen ist dabei wichtig, denn anders als in den Vorgängern gibt es keine Truhen mehr, in denen man seine eigene Vorratskammer anlegen kann. Dies führte in der Vergangenheit oftmals zu weiten Umwegen, durch die viel Zeit verloren ging. Stattdessen werden Waffen oder Gegenstände, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht gebraucht werden oder entbehrlich sind, einfach abgelegt. Vergessliche Naturen müssen deswegen nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Auf der Karte werden diese Utensilien angezeigt - und zwar auch in dem jeweiligen Raum, wo sie liegen.

GRUSELIG GUT

Von grafischer Seite aus gibt es eigentlich nichts zu meckern. Die erstklassig gerenderte und stimmungsvoll inszenierte Anfangssequenz bietet einen tollen Start in das Horrorabenteuer. Anders als bei Resident Evil: Code Veronica oder bei dem kommenden Resident Evil 4 hat Capcom bei der Gestaltung der Umgebung auf die altbewährte Methode gesetzt. Rendern heißt das Zauberwort und das beherrscht Capcom ja in Perfektion. Der Zug brilliert mit einer enormen Detailvielfalt. In jedem Abteil entdeckt man viele Kleinigkeiten, die das Szenario erschreckend wirklich erscheinen lassen. Egal, ob es durch die Vibration des fahrenden Zuges hin- und herrollende Gläser und Flaschen sind oder kleine Staubwölkchen, die beim Laufen aus dem Teppich emporsteigen. Atmosphärisch ist Resident Evil Zero eine Klasse für sich. Einen wesentlichen Beitrag zum Gänsehaut-Feeling leistet die Kombination aus stimmig bedrohlichen Klängen und dem umwerfenden Licht- und Schattenspiel. Dieses zählt, spätestens seit dem Remake des ersten Teiles, zum Besten, was es bisher zu bewundern gab. Wenn man durch einen spärlich beleuchteten Gang geht und dabei leise das wehleidige Stöhnen und Schlurfen der Zombies vernimmt, stellen sich einem des Öfteren die Nackenhaare auf. Neben alten Bekannten trifft man auch die einen oder anderen neuen Monster. Die elastischen Superzombies sind dabei, neben den Riesenheuschrecken und den ebenso flinken wie lästigen Gorillazombies, die gemeinsten Gegner, mit denen man es zu tun bekommt. Um sämtliche Zusammenhänge vollständig zu begreifen, wurde das Abenteuer vollständig ins Deutsche übersetzt. Die Übersetzungsarbeit ist im Großen und Ganzen gut gelungen. Aber auch Resident Evil ist nicht perfekt. Wie bereits angesprochen, sind viele der Rätsel viel zu durchschaubar und sorgen durch ihre zeitintensive Lösung oft für einen Bruch im ansonsten gelungenen Spannungsbogen. Die Steuerung ist zu träge ausgefallen, was gerade bei den Zwischengegnern das Ausweichen zu einer Geduldsprobe macht.

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
-1
Leserwertung
(0 Votes):
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Grafik:
Sound:
Multiplayer:
9/10
8/10
-/10
Moderation
06.07.2003 16:08 Uhr
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