In unserem Test zu Prince of Persia: Die vergessene Zeit erfahrt ihr, dass Ubisofts neueste Prinzenrolle grandiose Akrobatik-Passagen sowie motivierende Rollenspiel-Elemente bietet, die Kämpfe aber auf Dauer eintönig werden.
Was uns nicht gefiel:
Auf Dauer Eintönige Kämpfe
Die brandneuen Gefechte gegen bis zu 50 (!) gleichzeitig angreifende Monster sehen zwar sehr spektakulär aus, spielerisch sind sie aber wahrlich keine Offenbarung. Denn es gibt einfach zu wenige verschiedene Gegnerarten: Habt ihr die jeweilige Kontertaktik erst einmal raus, werden die Scharmützel zur etwas mühsamen Tastenklopferei. Ebenfalls eher mäßig: die Bossmonster. Deren Angriffsmuster variieren nämlich nur minimal. Zudem sind die Biester teils enorm dämlich: Stellt ihr euch zwischen ihre riesigen Beine, so hauen die Obermotze blind in der Gegend herum und lassen sich locker umhauen.
Schwankender Schwierigkeitsgrad
Wir haben das Spiel zwei Mal durchgespielt und dabei festgestellt: Der Beginn ist zu simpel, gegen Ende wird es hingegen teils frustrierend. Viel hängt davon ab, wie clever ihr eure Upgrade-Punkte einsetzt. Der Windzauber ist zum Beispiel in seiner höchsten Ausbaustufe fast schon übermächtig stark. Wer ihn schnell hochlevelt, hat es später deutlich leichter. POP-Experten werden übrigens erst gegen Ende des Spiels richtig gefordert, denn dann warten einige wirklich knackige Hüpfeinlagen auf euch. Dank der Rückspulfunktion sind zwar auch diese Intermezzi machbar, teilweise haben wir aber laut geflucht.
Quelle: videogameszone.de
Wirkliche Überraschungen bietet die Story des Spiels nicht.
Story ohne Überraschungen
Der namensgebende Prinz kommt aus (oh Wunder!) Persien und besucht dort die Festung seines Bruders Malik. Das Familientreffen wird aber empfindlich gestört, denn eine feindliche Armee überfällt die Burg. Im allgemeinen Trubel entfesselt Malik schließlich eine uralte dämonische Macht, die Freund und Feind in Monster verwandelt. Diesen Schlamassel müsst ihr in der Rolle des Perserprinzen nun ausbaden. Diese Ausgangssituation ist nicht gerade einfallsreich - und leider schafft es die Handlung auch bis zum Ende nicht, wirkliche Aha-Momente zu liefern. Auch der Erzbösewicht bleibt blass und wenig bedrohlich. Schade, denn in den bisherigen Teilen der Serie vermochte es Ubisoft weitaus besser, eine märchenhafte, spannende Story zu erzählen.
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Screenshots aus unserem Test zu Prince of Persia: Die vergessene Zeit:
