Peggle im umfangreichen Xbox Live Arcade-Test: Spielt sich wie Breakout - nur umgekehrt.
Die Macher von Feeding Frenzy, Zuma und Bejeweled melden sich mit einem neuen Casual-Game zurück. Peggle erfreut sich bereits auf PC, Nintendo DS und dem iPhone größter Beliebtheit - da war eine Xbox-Live-Arcade-Version nur eine Frage der Zeit. In der Mischung aus Breakout, Flipper und einem japanischen Pachinko-Automaten schießt ihr eine Murmel von der oberen Bildschirmmitte aus in der gewünschten Richtung aufs Spielfeld und schaut dann zu, wie sie sich einem Flummi ähnlich ihren Weg nach unten bahnt.
Quelle: PopCap
Peggle erinnert an Breakout - nur andersherum.
Ziel ist es, mit zehn Kugeln sämtliche orangefarbenen Spielsteine abzuräumen. Wie beim Puzzle-Klassiker Breakout (aka Arkanoid) gilt: Was der Ball berührt, gibt Punkte und löst sich auf. Landet die Murmel am Schluss im Eimer, der am unteren Bildschirmrand hin und her schwebt, fällt diese wieder in eure Ball-O-Tron genannte Abschussvorrichtung zurück. Mit besonders gelungenen Schüssen könnt ihr euch weitere Extrabälle verdienen. Darüber hinaus verleihen euch getroffene grüne Steine bestimmte "Superkräfte" - abhängig vom Charakter, mit dem ihr gerade spielt.
Auf Solisten warten insgesamt 55 reguläre Levels und nochmals 75 teils sehr knifflige Herausforderungen, beim Peggle-Duell kämpfen zwei Spieler lokal oder über Xbox Live auf dem gleichen Spielfeld abwechselnd um den besten Schuss. Bis zu vier Spieler können online an einer Peggle-Party teilnehmen. Hier spielt jeder auf seinem eigenen Feld. Nach jedem Schuss gibt es eine Zwischenabrechnung, am Ende gewinnt logischerweise derjenige mit den meisten Punkten.
Quelle: PopCap
Wie bei einem Flipper-Automaten fällt die abgeschossene Kugel nach unten.
Coole Sache: Ihr könnt euren Mitspielern per Tastendruck direkt aufs Spielfeld gucken. Allerdings nervt die lange Wartezeit zwischen den Runden auf Dauer etwas. Das Spielprinzip von Peggle ist unterm Strich so was von casual, damit kommt selbst eure Großmutter klar.
Trotzdem oder gerade deshalb ist das Download-Spielchen so süchtig machend. Die Präsentation? Kunterbunt, zuckersüß und leicht schräg (Peggle-Universität? WTF!). Kleines Highlight ist Beethovens "Freude, schöner Götterfunken", welches stets als Belohnung für einen geschafften Level ertönt.
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