Im Test checken wir, was der neue Nintendo 3DS taugt. Wie lange hält der Akku durch? Und welches Spiel bietet den besten 3D-Effekt? Hier kommt der große Test zum neuen 3D-Handheld!
Wir Redakteure konnten es kaum erwarten, den Nintendo 3DS in Ruhe zu erproben und uns mit den Spielen länger zu befassen als es auf den Messen und Presseveranstaltungen möglich war. Doch dieser Augenblick ist jetzt gekommen! Denn der 3DS und sämtliche Launchtitel befinden sich seit etlichen Tagen im Besitz der Redaktion, daher widmen wir uns in diesem Hardware-Test zum Nintendo 3DS ausführlich dem Gerät und seinen Spielen.
Quelle: Games Aktuell
Das 3DS-Netzteil ist identisch zum DSi-Stecker.
Hohe Akkulaufzeit
Wer die Verpackung, in der die Konsole ausgeliefert wird, in die Hand nimmt, dem fällt sofort auf: Der Karton ist ungewöhnlich schwer. Das liegt an den zahlreichen Bedienungsanleitungen in allen erdenklichen Sprachen. Das Netzteil, das man benötigt, um den 3DS aufzuladen, ist exakt dasselbe, das auch schon erforderlich war, um den DSi mit Strom zu versorgen. Um den 3DS-Akku vollzutanken, vergehen gut drei Stunden. In unseren Praxistests hielt die Konsole knapp fünf Stunden durch. Ist der 3D-Regler hingegen stets voll aufgedreht, kann es auch sein, dass ihr schon nach drei Stunden nachladen müsst. Zum Lieferumfang des Geräts gehört außerdem eine Ladeschale, die ähnlich wie bei einem tragbaren Telefon funktioniert. Raffiniert!
Quelle: Games Aktuell
Alles auf einem Haufen!
Alles mit dabei
Die Verpackung des 3DS enthält außerdem eine SD-Karte mit einer Speicherkapazität von zwei Gigabyte, einen ausziehbaren Touchpen, ein Tuch zum Abwischen des Bildschirms sowie sechs Augmented-Reality-Karten. Legt ihr eine Karte auf den Tisch und richtet die Kamera auf die Karte aus. Der Bildschirm zeigt dann die ausgewählte Nintendo-Figur, wie sie in eurem Wohnzimmer herumsteht. Die perfekte Spielerei, um Freunde und Bekannte mit einem gelungenen Effekt zu beeindrucken!
Bestens unter Kontrolle
Was die Anordnung der Knöpfe angeht, gibt es nach unserem Test keinerlei Anlass zur Kritik. Der Druckpunkt der Aktionstasten A, B, X und Y sowie des Digitalkreuzes ist gewohnt gut, auch die Erreichbarkeit des Schiebepads – so nennt Nintendo das Analogstick-ähnlich Bedieninstrument – lässt in puncto Präzision keine Wünsche offen.
Quelle: Games Aktuell
Hier seht ihr die Farbe "Cosmic-Blau". Man könnte auch Grün dazu sagen, je nach Beleuchtung.
Schnelle Rückkehr
Das Hauptmenü wirkt nicht nur aufgeräumt und übersichtlich – es ist auch äußerst komfortabel zu bedienen. Gut gefällt uns beispielsweise die Tatsache, dass man jederzeit, also selbst während des Spielens, ins Hauptmenü zurückkehren kann. So lassen sich beispielsweise Notizen auf den Bildschirm kritzeln oder der Internet-Browser aufrufen. Dieser ist jedoch nicht vom Start weg anwählbar. Er wird erst mit einem Software-Update, das Ende Mai verfügbar ist, nachgeliefert. Auch der eShop ist nicht von Anfang an verfügbar. Schade!
Die optimale Mobilkonsole?
Ist der 3DS perfekt? Der Nintendo-3DS-Hardware-Test lehrt uns: Jein. Zweifellos ist der 3DS eine extrem gute Mobilkonsole. Zum Fazit "perfekt" hätten wir uns allerdings ein gut gefülltes Virtual-Console-Archiv gewünscht – und das schon am Tag des Konsolenstarts. Auch die angekündigten 3D-Inhalte von externen Unternehmen – beispielsweise Sky oder Eurosport – gibt es noch nicht. Zudem muss sich erst noch herausstellen, ob wirklich viele Spieler von der SpotPass-Funktion Gebrauch machen. Die Anschaffung hängt auch davon ab, ob ihr dem Spiele-Line-up, das zum Start verfügbar ist, etwas abgewinnen könnt. Denn abgesehen von Pro Evolution Soccer 2011, Super Street Fighter IV, Nintendogs + Cats und Pilotwings Resort gibt es allenfalls durchschnittliche, aber keineswegs überragende Titel.
