Ridge Racer 3D im Test für Nintendo 3DS: Tolle Racing-Action zum Start des Handhelds

Test Thomas Eder

Im Test von Ridge Racer 3D für den Nintendo 3DS düsen wir in 3D mit pfeilschnellen Autos über fetzige Pisten. Doch lohnt sich der Kauf? Das lest ihr in unserem Review zu Ridge Racer 3D.

Ridge Racer 3D im Test für den Nintendo 3DS: Neben Street Fighter, Pilotwings und den Nintendogs erlebt auch Namcos Rennspielserie gleich zum Start des 3DS ein Comeback in der dritten Dimension. Und weil eine Präsentation in 3D-Optik den Entwicklern der mittlerweile über 15 Jahre alten Reihe nicht genügte, gab's noch eine Frischzellenkur fürs Gameplay hinterher. Ob diese Rechnung bei einer bewusst simpel gehaltenen Spielmechanik aufgeht?

Keine Sorge - auch im neuesten Ableger der Reihe erwartet euch alles, wofür die Ridge Racer-Reihe bekannt ist: eine irre Fahrphysik fernab der Realität mit endlosen Drifts, wahnwitzige Geschwindigkeiten und ein tolles Streckendesign, das nur so zum Rasen und Querstellen eures Autos einlädt. Dazu überwiegend elektronische Sounds und eine knallbunte Optik, die hervorragend zum pfeilschnellen Geschehen auf dem Bildschirm passen. Um den Spielern nicht nur einen Neuaufguss zu bieten, hat man sich bei Namco einiges einfallen lassen - beispielsweise ein (optionales) neues Drift-System, mit dessen Hilfe ihr das Heck eures Vehikels einfach via Buttondruck ausbrechen lassen könnt. Insgesamt ist Ridge Racer sehr einsteigerfreundlich zu steuern, was aber nicht heißen soll, dass es den Spieler kaum fordert. Mit den normalen Drift-Einstellungen - vor allem im fortgeschrittenen Spielverlauf - kann die Raserei gegen die hartnäckigen Computergegner richtig anspruchsvoll werden. Trotz längerer Suche haben wir keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad ausfindig gemacht.

Technik
Das Streckendesign der größtenteils bekannten Kurse ist wie gewohnt vom Feinsten und lädt oft zu endlosen Drifts ein. Quelle: Namco Bandai Das Streckendesign der größtenteils bekannten Kurse ist wie gewohnt vom Feinsten und lädt oft zu endlosen Drifts ein. Das Spielgeschehen läuft zwar sehr flüssig, doch an der Grafik gibt's etwas zu bemängeln: Die Texturen einiger Autos sehen für heutige Standards ein wenig altbacken aus und die Qualität der Streckenumgebungen schwankt auffällig. Beim Einstellen der Intensität des 3D-Effekts sollte man vorsichtig sein, weil eine zu starke räumliche Darstellung die Augen schnell anstrengt! Der 3D-Look ist ansonsten gut gelungen, haut technisch anspruchsvolle Spieler aber nicht vom Hocker. Auf Online-Rennen müsst ihr verzichten, aber immerhin können bis zu vier Spieler an lokalen Mehrspieler-Races teilnehmen. Die neuen Fahrzeugklassen und Strecken, eine interessante StreetPass-Unterstützung, in der ihr Bestzeiten und Geist-Daten mit anderen Spielern austauschen könnt, sowie der Grand-Prix-Modus mit seinem großen Umfang runden den insgesamt guten 3D-Einstand des Rennspiel- Dauerbrenners ab.

Bildergalerie

Wertung zu Ridge Racer 3D (3DS)

Wertung:

80 /10
Pro & Contra
Tolles GameplayErweitertes Drift-SystemGrand-Prix-ModusNeue Fahrzeugklassen
Teils schwache GrafikKeine echten Online-Rennen
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