Halo 3: ODST im Test: Was taugt das neue Abenteuer im Halo-Universum wirklich? Rechtfertigt die kurze, aber actionreiche Singleplayer-Kampagne den Preis? Dies und mehr in unserer Review zum neuen Halo-Game!
Musik der Referenzklasse
Musikalisch kratzt Halo 3: ODST an der Oberklasse. Die Musik und Klänge sind wie gewohnt spitze und wirken derart stimmig zusammengesetzt, wie kaum bei einem anderen Spiel. Es hapert allerdings weiterhin an der doch mauen Sprachausgabe. Die Allianz blubbert uns nachwievor kindliche Sätzchen entgegen, wie: "Macht ihn Platt!", "Da ist er!" - mit der gewohnten Teletubbie-Stimme wirkt das alles wie ein "Tut uns nicht weh". Tun wir euch aber, schließlich scheint ihr ja immer wieder zu kommen. Der Kampf mit Halo 3: ODST ist also nicht beendet?
Quelle: Bungie
Laser: Wenn Gegner mit einem fetten Laser auf euch zukommen, dann nehmt am besten rasch Deckung!
Nein! Es wird weitergehen, immer und immer wieder. Nicht zuletzt, weil Microsoft mit seinem Halo-Franchise reichlich Kohle scheffelt. Vermutlich auch mit ODST, denn eingefleischte Fans werden sich das Spiel vermutlich sofort zulegen. Auch wenn die Singleplayer-Kampagne mit sechs Stunden sehr kurz ausfällt. Auch wenn es wenig Neues gibt. Auch wenn sich die KI der Verbündeten nicht verbessert hat. Und auch wenn die Sprachausgabe nachwievor hinkt. Dafür aber ist das Spielgefühl äußerst intensiv. Von der ersten bis zur letzten Minute. Ein Actionspektakel, das sich nahtlos in das Halo-Franchise einfügt.
Wie sich Halo 3: ODST im Multiplayer, vor allem im Firefight-Modus, schlägt, das verraten wir euch in Kürze. Ebenfalls an dieser Stelle.
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