GoldenEye: Rogue Agent

Test

GoldenEye: Rogue Agent Noch 'ne Textur, bitte!
GoldenEye: Rogue Agent definiert das Genre der Ego-Shooter bestimmt nicht neu, überzeugt aber durch die überragende KI der Gegner und die schnörkellose und pausenlose Action. Für richtig coole Abwechslung sorgen die Funktionen des goldenen Auges. Es macht unwahrscheinlich Laune, mit der Röntgenblick-Funktion auf der Lauer zu liegen und anschließend mit der Railgun ein paar Gegner zu eliminieren, die gar nicht wissen, woher die Schüsse kommen. Zudem ist der Vierspieler-Modus sehr gut. Allerdings muss das Spiel erst im Kampagne-Modus durchgespielt werden, bis alle Maps zur Verfügung stehen. Insgesamt sorgen drei unterschiedliche Spielarten und eine überzeugende Auswahl an sehr gut gestalteten Levels für ausgedehnte Schusswechsel im heimischen Wohnzimmer. In spielerischer Hinsicht haben die Entwickler also einen richtig guten Job gemacht. Was den technischen Aspekt betrifft, hätten sie dem GameCube aber durchaus ein paar abwechslungsreiche Texturen mehr aus dem Grafik-Prozessor kitzeln können: Die Umgebungen wirken leider etwas eintönig. Der Sound präsentiert sich hingegen routiniert mit anheizenden Musikstücken und Sprachsamples. In der deutschen Version konnten die Entwickler leider nicht für alle Hauptfiguren die Original-Synchronsprecher verpflichten, trotzdem ist die Synchronarbeit sehr gut gelungen. Electronic Arts präsentiert uns also mit GoldenEye: Rogue Agent einen sehr guten Ego-Shooter , der mit dem indizierten N64-Titel übrigens nichts zu tun.

Wertung zu GoldenEye: Rogue Agent (GC)

Wertung:

85 /10
Fazit

Geradliniger Ego-Shooter mit toller künstlicher Intelligenz und sehr gutem Mehrspieler-Modus.

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