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  • Final Fantasy 13 im Test für PS3 und Xbox 360: Erfrischend dynamisch und optisch eine Wucht

    Final Fantasy 13 endlich im Test für PlayStation 3 und Xbox 360: Das neue Rollenspiel von Square Enix macht Bewährtes noch besser und vieles davon erfrischend dynamisch. In unserem Review lest ihr, warum das so ist.

    Vorhang auf: Die Präsentation der Geschichte steht im Vordergrund und sah in Final Fantasy noch nie so gut aus. Ihr werdet viele schicke HD-Videos bestaunen können. Vorhang auf: Die Präsentation der Geschichte steht im Vordergrund und sah in Final Fantasy noch nie so gut aus. Ihr werdet viele schicke HD-Videos bestaunen können. Quelle: Square Enix Final Fantasy 13 im Test: Wieso müssen europäische Zocker eigentlich am längsten auf Japano-Rollenspiele warten? Sicher, diese Spiele haben in Japan ein gewisses Hausrecht, aber rechtfertigt das gleich mehrere Monate Verzögerung, in Einzelfällen sogar ein Jahr und länger? Wird ein entsprechender Titel doch mal zeitgleich veröffentlicht, dann teilweise nur für die Xbox 360 - und die Spielergemeinde der PlayStation 3 guckt erneut bis zur Portierung doof in die Röhre. Paradebeispiel: Eternal Sonata. Zwischen der Ersterscheinung auf Xbox 360 in Japan und dem PS3-Release hierzulande vergingen sage und schreibe fast zwei Jahre! Star Ocean ist ein weiteres, aktuelles Beispiel für diese kleine Ungerechtigkeit. Schade, denn dabei handelt es sich oftmals um echte Spieleperlen! Wie im Fall von Final Fantasy XIII. Das Fantasy-Epos hat nach "nur" drei Monaten den Sprung über den großen Teich geschafft und wir verraten euch in unserem Test, ob sich das Warten auch gelohnt hat.

    Hinweis: Die Komplettlösung von Final Fantasy 13 halten wir für euch ebenfalls auf Videogameszone.de bereit. Ebenso wie einen Grafikvergleich von Final Fantasy 13 (Xbox 360- gegen PS3-Version).

    IMMER MAL WAS NEUES
    Die Final Fantasy-Reihe ist dafür bekannt, immer etwas Neues auszuprobieren und (mit einer Ausnahme) auf direkte Sequels zu verzichten. Auch der 13. Streich fügt sich nahtlos in diese Serie ein. Das Setting ist erstmals futuristisch und wirft den Spieler mitten in einen Krieg. Ein Krieg zwischen den rivalisierenden Welten Cocoon und Pulse. Ein Krieg, den die sogenannten Fal'Cie - mächtige, schöpferähnliche Wesen - zwar dirigieren, die Menschen jedoch für sie führen. Ein Krieg, in den die Protagonisten Lightning, Snow, Sazh, Vanille, Hope und Fang aus verschiedensten Gründen verwickelt werden und in dessen Verlauf ihre Schicksale zu ein und demselben verwoben werden. Diese bis dahin gewöhnlichen Menschen werden aufgrund der Verkettung von Ereignissen von einem Fal'Cie zu l'Cie verflucht, den Dienern der Fal'Cie. Jeder l'Cie bekommt eine Bestimmung auferlegt und erfüllt er diese nicht rechtzeitig, mutiert er zu einer niederen Daseinsform namens Cie'th (vergleichbar mit Ghoulen). Erfüllt er seine Bestimmung hingegen, verwandelt er sich für alle Ewigkeit in einen Kristall. Sind das nicht tolle Aussichten?

    Coole Sau: Bahamut ist auch wieder mit dabei und er ist stylish wie eh und je. Coole Sau: Bahamut ist auch wieder mit dabei und er ist stylish wie eh und je. Quelle: Square Enix

    HD-OPTIK PAR EXCELLENCE
    Präsentiert wird die Saga Square- Enix-typisch mysteriös und mit gewohnt bombastischen Sequenzen. Doch sind nicht nur die Render-Videos beeindruckend, sondern auch die Spielgrafik. Final Fantasy XIII nutzt die Technik der Sony-Plattform gekonnt aus und reduziert die Lücke zwischen Filmsequenzen und Spielgrafik auf ein beeindruckend geringes Maß. Erst nach vielen Spielstunden fi el uns auf, dass der Großteil der Story-Videos in Spielgrafik wiedergegeben wird, so fließend sind die Grenzen. Und dort hört es noch nicht auf, legten die Entwickler doch besonderes Augenmerk darauf, das gesamte Werk filmreif zu inszenieren und dem Spieler ein intensives Erlebnis zu vermitteln. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Atmosphäre ist enorm dicht, die Figuren agieren glaubwürdig und authentisch, liefern eine beeindruckende schauspielerische Performance ab und sind sehr passend und qualitativ hochwertig vertont.

    Die Engine zaubert realitätsnahe Mimik in HD-Optik und die Story deckt mit großen Gefühlen, Wendungen, Schicksalsschlägen und Glücksmomenten ein breites Spektrum an Sehenswertem ab. Wie oft saßen wir mit Gänsehaut vor unserer PlayStation, als sich die Ereignisse erneut überschlugen oder wir einfach unglaublich schöne Momente genossen, beinahe als wären wir live dabei? Und die cineastische Darbietung endet nicht außerhalb der Sequenzen, sondern zieht sich bis ins letzte Detail. Während Kämpfen jagt ein Kameraschwenk den nächsten und unnötige Pausen werden zu jedem Zeitpunkt tunlichst vermieden. Im Kern steht eindeutig das Erlebnis der Geschichte und ihrer Facetten, jedes störende Element wird vermieden.

    SCHLAUCHT GEWALTIG
    Ausdrucksstark: Die beeindruckende Mimik reißt einen regelrecht vom Hocker. Ausdrucksstark: Die beeindruckende Mimik reißt einen regelrecht vom Hocker. Quelle: Square Enix Doch das hat natürlich seinen Preis. Wer eine durchgängige Darbietung wünscht, bei der stets etwas passiert, muss eben Abstriche machen. Elemente wie eine offene Spielwelt, große, erkundbare Städte oder eine Vielzahl von Nebenaufgaben nehmen Geschwindigkeit raus. Square Enix entschied sich daher, sie teilweise oder gänzlich wegzulassen. Ihr wandert etwas mehr als die Hälfte der Spielzeit durch lineare Level-Schläuche und bekommt erst in der zweiten Hälfte die Möglichkeit, den roten Faden fallen zu lassen, um Nebenmissionen zu lösen; und Gegenstände kauft ihr - statt bei Händlern - an den großzügig verteilten Speicherpunkten. Die Konzentration auf ein flüssiges Spielerlebnis geht sogar so weit, dass man sich nicht zwischen Gefechten heilen muss, sondern stets mit voller Lebensleiste startet. Im Gegenzug ist der Schwierigkeitsgrad (besonders ab der Mitte) ziemlich knackig und selbst stinknormale Gegner führen mitunter zum Bildschirmtod.

    Hier zeigt sich auch eine weitere Änderung in der Serie: Wo wir früher mühsam vom letzten Speicherpunkt zurücklatschen mussten, werden wir nun direkt vor dem verlorenen Kampf aufgestellt und dürfen es erneut probieren. Angenehm dynamisch. Was in den ersten Stunden etwas ungewohnt wirkt, funktioniert erstaunlich gut und nimmt mit der Zeit immer mehr Fahrt auf. Die Story treibt an und wir wurden stets mit weiteren Glückserlebnissen belohnt, zum Beispiel wenn wir besonders harte Bosse knackten, feiste neue Fähigkeiten in Aktion sahen oder als wir in der Vergnügungsstadt Nautilus ankamen, die zweifelsohne zu den Highlights des Spiels zählt.

    Das geht besser: Items haben Erfahrungspunkte und steigen in der Stufe auf, wenn man sie mit Komponenten aufwertet. Das geht besser: Items haben Erfahrungspunkte und steigen in der Stufe auf, wenn man sie mit Komponenten aufwertet. Quelle: Square Enix

    ATB-KAMPFSYSTEM 2.0
    Ein wichtiger Faktor, der euch die Linearität vergessen lässt, sind die schnellen, griffigen Kämpfe. Ja, das ATB-System ist zurück, doch hier die Entwarnung: Es wurde von Grund auf überarbeitet und fühlt sich direkt anders an. Aktions- und Zauberpunkte sind Vergangenheit und wurden durch ATB-Balkenabschnitte ersetzt. Fähigkeiten benötigen somit eine gewisse Wartezeit und lassen sich bequem ganz nach eurer Vorstellung zusammenstöpseln. Dabei steuert ihr nur den Anführer, doch das Gefühl, euer Team nicht unter Kontrolle zu haben, wird schon im Keim erstickt. Schnell werdet ihr feststellen: Wer seinen Haufen nicht mithilfe des Paradigma-System richtig managt, geht gnadenlos unter. Dabei hat jeder eurer Helden zu jedem Zeitpunkt eine von sechs verschiedenen Klassen und ihr müsst diese zunächst im Menü sinnvoll kombinieren, um sie dann im Kampfgeschehen passend zur Situation anzuwählen.

    Dabei wird alles zeitnah mit ausführlichen Tutorials erklärt und ihr bekommt sogar die gängigsten Paradigmen vom Spiel vorkonfiguriert. Wer nun Monster schnetzelt, erhält sogenannte Kristallpunkte gutgeschrieben, die im Endeffekt verteilbare Erfahrungspunkte darstellen. Diese setzt ihr dann im Kristarium-Menü ein, um neue Fähigkeiten freizuschalten. Für jede Klasse einzeln. Jeder Charakter kann auf je drei Haupt- und Nebenklassen zugreifen. Doch dabei handelt es sich stets um die sechs im Paradigma-Menü kombinierbaren Klassen. Der Unterschied besteht jedoch darin, welche Fähigkeiten ihr mit diesen Klassen erlernen könnt. Ein Beispiel: Lightning kann schon früh Blitzmagie in der Verheerer-Klasse ausführen, während Snow auf Eiszauber zurückgreift und Sazh Feuer bevorzugt. Mehr zu Kampf, Paradigmen und Klassen erfahrt ihr auf der nächsten Seite unseres Tests zu Final Fantasy 13.

    ZWEIFALTIGKEIT
    Extra: Hier seht ihr eines von sieben freispielbaren Themes für euer PS-Menü. Auch die Menüsymbole werden angepasst. Extra: Hier seht ihr eines von sieben freispielbaren Themes für euer PS-Menü. Auch die Menüsymbole werden angepasst. Quelle: Square Enix Euch ist sicher schon aufgefallen, dass Final Fantasy XIII dual aufgebaut ist. In der ersten Hälfte dominieren Einschränkungen und ihr habt Zeit, um alles zu lernen. Außerdem wird die Story in dieser Phase aus verschiedenen Perspektiven erzählt, und sie gibt euch den Weg vor. In den restlichen etwa 50 Prozent stehen viel mehr Freiheiten auf dem Programm. Ihr bestimmt nun euren Anführer samt Kampfmitgliedern, die Helden haben Zugriff auf alle Klassen, die Linearität bröckelt langsam auseinander und auch Nebenmissionen stehen euch plötzlich offen. Entdecker werden also nicht gänzlich vor abgesperrter Tür stehen gelassen, müssen sich jedoch zunächst den Türschlüssel verdienen.

    Und wenn es sich dabei um eine mit filigranen Ornamenten verzierte, mit Brillanten besetzte, 24-karätige Goldtür handelt, sieht man aber schon mal über das eine oder andere hinweg. Jedoch nicht stillschweigend und über alles. Wir können noch verstehen, dass die Aufteilung dramaturgische Ursachen besitzt, aber wieso fällt die Abwechslung des Drumherums in der zweiten Hälfte dann bitte so spärlich aus? An der Dauer der Nebenbeschäftigungen stören wir uns ja nicht, dafür aber an der praktisch nicht vorhandenen Diversität. Wieso gibt es nur eine Nebenquest- Reihe? Warum stehen so wenige Minispiele zu Verfügung? Wenn wir schon warten, wollen wir doch, dass es sich auch lohnt. Da wäre mehr drin gewesen. Nichtsdestotrotz ist Final Fantasy XIII ein bis ins Detail polierter Rollenspiel-Hit mit nur sehr wenigen Schönheitsfehlern und bereitet von Anfang bis Ende viel Freude.

    Screenshots aus unserem Test zu Final Fantasy 13:

  • Final Fantasy 13
    Final Fantasy 13
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    01.03.2010
    Es gibt 17 Kommentare zum Artikel
    Von Agent-Cooper
    Guck an. 
    Von EvaMariaFuchs
    Mir gefällt zwar der 13. Teil, jedoch vermisse ich manchmal die Innovationen aus vergangenen Teilen. Außerdem ist es…
    Von Bejkstar
    Neues ATB schlecht!Ich finde auch, dass das Spiel den Erwartungen nicht gerecht wird, diese Beschränktheit ist einfach…

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    • Es gibt 17 Kommentare zum Artikel

      • Von Agent-Cooper Gesperrt
        Zitat von EvaMariaFuchs
        ... Ich bewertete das Spiel mit 86%, da es immer noch besser ist als andere.

        Guck an. 
      • Von EvaMariaFuchs Neuer Benutzer
        Mir gefällt zwar der 13. Teil, jedoch vermisse ich manchmal die Innovationen aus vergangenen Teilen. Außerdem ist es stellenweise etwas zu schwer für Anfänger. Ich bewertete das Spiel mit 86%, da es immer noch besser ist als andere.
      • Von Bejkstar Neuer Benutzer
        Neues ATB schlecht!
        Ich finde auch, dass das Spiel den Erwartungen nicht gerecht wird, diese Beschränktheit ist einfach nur schlecht, und damit mein ich nicht mal dass es fast keine Nebenmissionen oder Minispiele gibt, sondern das Kampfsystem... seien wir mal ehrlich: ist ja schön und gut, dass das ATB jett…
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Final Fantasy 13
Final Fantasy 13 im Test für PS3 und Xbox 360: Erfrischend dynamisch und optisch eine Wucht
Final Fantasy 13 endlich im Test für PlayStation 3 und Xbox 360: Das neue Rollenspiel von Square Enix macht Bewährtes noch besser und vieles davon erfrischend dynamisch. In unserem Review lest ihr, warum das so ist.
http://www.videogameszone.de/Final-Fantasy-13-Spiel-114/Tests/Final-Fantasy-13-im-Test-fuer-PS3-und-Xbox-360-Erfrischend-dynamisch-und-optisch-eine-Wucht-706204/
10.03.2010
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2010/03/ATB_Bau-000.jpg
final fantasy 13
tests