Enslaved: Odyssey to the West (PS3)

Release:
08.10.2010
Genre:
Action
Publisher:
Namco Bandai

Enslaved: Odyssey to the West im Test für PS3 und Xbox 360 - Ab heute im Handel erhältlich

08.10.2010 14:15 Uhr
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Neu
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Enslaved: Odyssey to the West endlich im Test für PS3 und Xbox 360: Ob Entwickler Ninja Theory ein spielerisches Meisterwerk gelungen ist, lest ihr in unserem Review zum Action-Adventure.

Teamwork: Monkey kann Trip Huckepack nehmen und zum Beispiel durch ein Minenfeld tragen. Teamwork: Monkey kann Trip Huckepack nehmen und zum Beispiel durch ein Minenfeld tragen. [Quelle: Namco Bandai]
Entwicklerschmiede Ninja Theory verfolgt das Motto "Beautiful gaming". Spätestens seit dem im Jahr 2007 erschienenen Heavenly Sword stellten die Engländer das unter Beweis. Selbiges bei Enslaved: Im Test beeindruckten uns die wunderhübsche Grafik, die tollen Lichteffekte, die aufwändig detaillierten Schauplätze sowie die liebevoll kreierten Charaktere. Die sind dank toll animierter Mimik sogar imstande, Emotionen glaubwürdig auf den Bildschirm zu bringen. Während unseres Reviews von Enslaved: Odyssey to the West wirkte die im Spiel benutzte Unreal-Engine stellenweise überfordert: Ruckler im Spiel sind zwar selten, als störend empfanden wir vor allem regelmäßiges Bildzerreißen (Tearing) sowie sichtbares Scharfzeichnen von Texturen. Besonders viel Wert legten die Entwickler auf die Muskulös: Monkey wurde aufwändig gestaltet, überzeugt durch geschmeidige Bewegungen und eine ausdruckstarke Mimik. Muskulös: Monkey wurde aufwändig gestaltet, überzeugt durch geschmeidige Bewegungen und eine ausdruckstarke Mimik. [Quelle: Namco Bandai] Geschichte von Enslaved. In der Zukunft steht die Erde unter der Herrschaft von Maschinen. Menschen werden von Robotern unterjocht und müssen als Sklaven in riesigen Fabriken für Blechnachschub sorgen. Gefangen auf einem Sklaventransportschiff ist zu Spielbeginn auch Protagonist Monkey.

Unserem wortkargen, muskelbepackten Helden gelingt dank eines technischen Defekts die Flucht, doch er landet vom Regen in der Traufe: Die mitgefangene Trip, eine zierliche Computerspezialistin, die ebenfalls flüchten konnte, hat dem bewusstlosen Monkey ein Sklavenstirnband angelegt. Der unfreiwillige Deal lautet: Monkey muss Trip gehorchen und sie zurück zu ihrer Familie bringen. Entfernt sich Monkey zu weit von Trip - oder kann er seine Herrin nicht vor dem Tod bewahren - zerstört das Stirnband Monkeys Gehirn …

Etwas anspruchslos
Der Spielablauf mischt zahlreiche Sprung- und Klettereinlagen mit regelmäßigen Kampfsequenzen und vereinzelten Rätseln. Allem gemein ist eine gewisse Anspruchslosigkeit. Auch wenn die Areale im zerstörten New York der Zukunft teilweise Auf die Zwölf: Monkey kann mit seinem Kampfstab großen Schaden anrichten. Auf die Zwölf: Monkey kann mit seinem Kampfstab großen Schaden anrichten. [Quelle: Ninja Theory] riesig sind, müsst ihr euch zum Vorankommen nicht sonderlich anstrengen. Ihr könnt nie abstürzen, weil Monkey vor dem Abgrund abstoppt und niemals in den sicheren Tod springt. Vorteil: Das Spiel "schubst" euch dadurch in die Richtung, in der es weitergeht. Vorsprünge, Masten oder andere greifbare Stellen werden markiert - und Vorbeigreifen gehört nicht zu Monkeys Repertoire. Während uns das Fehlen der Frustmomente anfangs gefiel, vermissten wir relativ schnell Herausforderungen, was auf die Motivation drückte. Knackiger sind da schon die Kämpfe, allesamt gegen Roboter. Es gibt flinke Soldaten, mächtigere Blechkameraden mit dicken Gatling Guns, Geschütze und auch vereinzelte Bossgegner, die gerne öfter auftauchen. So bekommt ihr es ein halbes Dutzend Mal mit einem Roboterhund zu tun, gegen den ihr sinnvollerweise euren Kampfstab einsetzt. Diesen dürft ihr mit Feuer- und Betäubungs-Pfeilen bestücken. Schade: Die Schlagvielfalt kann mit Genre-Schwergewichten wie God of War 3 nicht einmal im Ansatz mithalten. Immerhin lassen sich Kampffähigkeiten, Schild und Gesundheit verbessern. Die dafür notwendigen Orbs liegen überall herum.

Schwaches Geschlecht
Wauwow: Bosskämpfe wie gegen diesen riesigen Roboterhund gehören zu den spielerischen Highlights. Wauwow: Bosskämpfe wie gegen diesen riesigen Roboterhund gehören zu den spielerischen Highlights. [Quelle: Namco Bandai] Trip ist oft Ballast für euch, wenn ihr sie zum Beispiel huckepack tragen, vor Angreifern beschützen oder über einen Abgrund werfen müsst. Ihr könnt Trip allerdings auch freundlich bitten, Roboter abzulenken, damit ihr euch anschleichen könnt. Später kann sie euch heilen und auch bei Schalterrätseln müsst ihr zusammenarbeiten. Das Lösen der "Knobelaufgaben" hat wenig mit Gehirnschmalz zu tun, ist aber teilweise zeitaufwändig, weil ihr mehrere Stellen in einem weitläufigen Areal erreichen müsst. Hilfreich ist Trip auch, wenn sie ihre Roboter-Libelle einsetzt, die Monkey ihr vorher fangen musste. Damit kann Trip das Gelände scannen; Roboter, Minen und Schalter werden markiert. Für Abwechslung sorgen Passagen, in denen ihr auf einer kleinen Wolke gleitet. Damit könnt ihr euch schneller fortbewegen und auch über das Wasser gleiten. Einen Großteil der Motivation zieht Enslaved aus der Story und der Beziehung zwischen Trip und Monkey. Zwischen den Kampf- und Kletterpassagen bleibt immer wieder mal Zeit für ein Pläuschchen, in dem man mehr über die Charaktere erfährt. Die Handlung ist zwar nicht oscarverdächtig, für ein Action-Adventure aber gut ausgearbeitet. An den deutschen Synchronsprechern haben wir mit Ausnahme von seltenen Falschbetonungen nichts auszusetzen.

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Enslaved: Odyssey to the West (PS3)
Spielspaß-Wertung

80 %
Leserwertung
(2 Votes):
81 %
Grafik
Sound
Multiplayer
8/10
8/10
-
Motivierende Story
Eintönige Kämpfe
Sehenswerte, farbenfrohe Optik
Keine Mehrspieler-Modi
Frustfreies Klettern und Springen ...
   
Thomas Szedlak
Enslaved bietet das mit Abstand farbenfrohste Endzeit-Setting, das mir bisher vor die Augen gekommen ist. Auch die Idee mit den "aneinandergeketteten" Helden wirkt frisch und wurde gut umsetzt, wobei ich mir noch mehr Dramatik und Gefühlswechselbad gewünscht hätte. Apropos Wünsche: Die Action ist leider nur besserer Durchschnitt und lässt zu oft Langeweile aufkommen. Mehr Abwechslung und mehr Möglichkeiten hätten Enslaved gut getan. So bleibt ein gutes Action-Adventure für Fans schöner Grafik und interessanter Storys.
   
Neuer Benutzer
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08.10.2010 14:15 Uhr
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Bewertung: 0
07.10.2010 23:26 Uhr
Was hat das Spiel denn bitte mit Uncharted zutun?
Wenn du nur die Klettereinlagen meinst dann könnte man das Spiel auch als Assassins Creed Klon bezeichnen.

Die Demo ist glaube ich auch ein bisschen wenig um sich einen endgültigen Eindruck vom Spiel zu machen.
Wenn ich vorher noch nichts vom Spiel gelesen…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.10.2010 20:03 Uhr
Zitat: (Original von LOX-TT;8960136)
ich bin noch am überlegen ob ich enslaved gleich oder erst später hol
Ich wollte es mir auch kaufen, dann habe ich die Demo gespielt, und jetzt habe ich keine Lust mehr drauf. Ich spiele lieber Uncharted. Nathan Drake als Affe   , nee lass maa.
Community Officer
Bewertung: 0
07.10.2010 19:31 Uhr
Zitat: (Original von squall666;8960578)
Ich versteh' die Wertung nicht...
Ich finde das Spiel total langweilig. OK, muss dazu sagen, dass ich "nur" die Demo gespielt habe, aber vom Spielspass erinnert mich das an Prince Of Persia (die Cel-Shading Variante).
Ja kann schon sein. War von vornherein klar dass Enslaved…

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http://www.videogameszone.de/Enslaved-Odyssey-to-the-West-PS3-233336/Tests/Enslaved-Odyssey-to-the-West-im-Test-fuer-PS3-und-Xbox-360-Ab-heute-im-Handel-erhaeltlich-793331/
08.10.2010
http://www.videogameszone.de/screenshots/thumb/2010/08/Enslaved__33_.jpg
enslaved
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