Call of Duty 3

Test Thomas Eder

In der Normandie ist der Teufel los!Und Sie sind mittendrin!

Unmittelbar nach Ihrer Ankunft in Frankreich geht's schon ans Eingemachte. 
BILD: PLAYZONE Unmittelbar nach Ihrer Ankunft in Frankreich geht's schon ans Eingemachte. BILD: PLAYZONE Während Sie im Vorgänger Big Red One auf einen actionreichen Höllentrip durch die verschiedensten Kriegsschauplätze Europas und Nordafrikas geschickt wurden, spielt Call of Duty 3 ausschließlich in Frankreich, als die Alliierten im Sommer 1944 ihre Großoffensive gegen die deutschen Besatzungstruppen starteten. Dabei nehmen Sie an Schlachten mit historischem Hintergrund an meist detailgetreu nachgebildeten Originalschauplätzen teil und erleben das Kriegsgeschehen in den Rollen vierer Soldaten mit unterschiedlichen Nationalitäten.

Vielfältig

Auch wenn das Szenario des dritten Teils auf den ersten Blick räumlich sehr eingeschränkt wirkt, mangelt es dem Spiel wahrlich nicht an Abwechslung. Dies liegt vor allem an den unterschiedlichen Missionen, in denen Sie sich nicht nur stupide voranballern, sondern auch mal einen Rückzug antreten, eine Stellung halten, Panzer- und Artillerie-Angriffe dirigieren, feindliche Anlagen sabotieren oder leise durch die Gegend schleichen. Dies tun Sie wie erwähnt in den Rollen von vier verschiedenen Soldaten - ein Amerikaner, ein Engländer, ein Kanadier und ein Pole.

Als Kanadier und Amerikaner lassen Sie meist Ihr Schießeisen sprechen, mit dem Engländer hingegen kämpfen Sie an der Seite des französischen Widerstands und müssen nicht selten auch vorsichtig vorgehen. Bei einem nächtlichen Überfall auf eine deutsche Stellung zum Beispiel kümmern Sie sich erst mit dem Gewehrkolben um einige Wachen, bevor Sie das Feuer auf den Feind eröffnen. Beim polnischen Kämpfer handelt es sich um einen Panzerfahrer, der in einem abgetakelten Sherman-Tank den deutschen Truppen trotzt.

Fahrzeuge spielen im dritten Teil eine weit größere Rolle als in Big Red One: während Sie im Vorgänger lediglich Panzer lenken oder Schütze an stationären Waffen auf Panzern und Panzerwagen spielen durften, können Sie jetzt mit Jeeps durch die Gegend brausen und sogar mit einem Boot zum anderen Ufer eines Flusses übersetzen, indem Sie zum Rudern den rechten Analog-Stick im richtigen Rhythmus im Halbkreis bewegen.

Die Fahrabschnitte sind sehr gelungen - oftmals rasen Sie zwischen gegnerischen Panzern und explodierenden Gebäuden hindurch und springen über kleine Rampen oder halb zerstörte Brücken. Die Kettenfahrzeuge lassen sich wie im Vorgänger steuern, doch sind die Missionen nun etwas abwechslungsreicher, zum Beispiel wenn Sie mit Ihrem alten Sherman Jagd auf den deutschen Panzerkommandeur Richter machen.

Gefühlvoll

gal ob zu Fuß oder an Bord von Fahrzeugen - im dritten Call of Duty gehts heftig zur Sache. 
BILD: PLAYZONE gal ob zu Fuß oder an Bord von Fahrzeugen - im dritten Call of Duty gehts heftig zur Sache. BILD: PLAYZONE Ein weiteres neues Feature sind häufige kleine Aktionen, bei denen Sie vorgegebene Bewegungen auf dem Controller ausführen müssen, die sich - wie das Rudern - sehr gut anfühlen. So machen Sie zum Beispiel Bomben scharf, indem Sie verschiedene Buttons drücken und den Zünder durch Drehen des Analog-Sticks hineinschrauben. Um eine zugenagelte Tür zugänglich zu machen, schnappen Sie sich an einer Stelle ein Brecheisen und bewegen den Stick dann schnell auf und ab, um die Bretter wegzuhebeln.

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