Blur im Test für PS3 und Xbox 360: Weitere positive Eindrücke; Was nicht gefiel

Test Sebastian Weber

In unserem Test zu Blur wurde deutlich: Bis man die Power-Ups richtig gekonnt einsetzt, vergehen ein paar Rennen. Doch dann geht das Spiel super von der Hand. Störend ist allerdings, dass es nur vier verschiedene Spielmodi gibt.

- Während der Rennen werdet ihr vom Spiel mit jeder Menge Informationen und Statistiken versorgt. Dennoch ist das Heads-up-Display alles andere als überladen und ihr habt die Action auf der Strecke stets prima im Überblick. Ihr seht jederzeit, auf welchem Platz ihr gerade liegt und wieviele Blur-Lichter ihr gewinnen würdet, wenn das Rennen gleich beendet wäre. Der Rückspiegel nimmt viel Platz ein. Dies ist auch gut so, denn im Rückspiegel müsst ihr ständig beobachten, ob sich euch feindliche Fahrzeuge und Geschosse nähern. Unter dem Rückspiegel verraten euch zudem grüne Quadrate den Gesundheitszustand eures Vehikels. Am rechten Bildrand seht ihr zudem, wieviele Fans ihr in einem Rennen bereits gewonnen habt. Die maximal drei Power-ups, die ihr benutzen könnt, zeigt das Spiel unter der hinteren Stoßstange eures Fahrzeugs an. Sehr wichtig auch: Hat ein Rivale eine Zielsuchrakete auf euch abgefeuert, weist euch ein rot blinkender Halbkreis am unteren Bildrand darauf hin, dass sich das Geschoss nähert.

- Für coole Aktionen auf der Strecke steigt der Fan-Zähler. Wenn ihr einen Kontrahenten von der Piste brezelt oder Power-ups geschickt kombiniert, dann fliegen euch die Herzen der Zuschauer nur so zu. Je mehr solcher Aktionen ihr aneinanderreiht, desto höher geht ein Multiplikator, was die Fan-Zahl noch schneller steigen lässt. Zusätzlich gibt es aber noch Herausforderungen auf der Strecke: Die einfachste verlangt von euch, dass ihr 12 Tore auf dem Kurs durchquert. Die anderen stellen euch kniffligere Aufgaben. Zum Beispiel sollt ihr mit dem Blitz-Power-up dreimal hintereinander treffen oder eine bestimmte Geschwindigkeit mit dem Nitro erreichen und so weiter. Die dafür nötigen Power-ups bekommt ihr aber dankenswerterweise direkt geschenkt, sobald ihr eine solche Aufgabe einsammelt.

Was uns nicht gefiel:

Screenshots aus unserem Test zu Blur. (4) Quelle: PC Games Screenshots aus unserem Test zu Blur. (4) - Leider erwarten euch nur vier verschiedene Arten von Wettbewerben in der Einzelspieler-Karriere. Die Power-up- und Zerstörungs-Rennen sowie das Zeitfahren und die Boss-Duelle machen zwar jede Menge Lauen, zwei drei weitere Renn-Arten hätten wir uns aber definitiv gewünscht. Dass es vor allem keine Eliminierungs-Rennen, in denen jeweils der Fahrer auf dem letzten Platz nach einer Runde ausscheidet, wundert uns doch sehr. So eine Art von Rennen wäre für einen Action-Racer wie Blur geradezu prädestiniert gewesen.

- Ein weiterer Kritikpunkt am ansonsten rundum gelungenen Arcade-Spaß ist leider die Technik. Die Autos mit ihrem Schadensmodell sehen zwar gut aus, heben sich aber vom Genre-Standard nicht ab. Die Strecken dagegen fallen eher trist aus. Alles wirkt irgendwie steril und durch die - fast ausschließliche - Fokussierung auf Nachtrennen oftmals öde. Hier gewinnt das farbenfrohe und explosionsüberladene Split/Second das Rennen.

- Die Sounduntermalung des Spiels überzeugt nicht vollends. Die Motorengeräusche klingen etwas schwachbrüstig.

Screenshots aus unserem Test zu Blur:

Bildergalerie

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Wertung zu Blur (PS3)

Wertung:

87 /10
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