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  • Blur im Test für PS3 und Xbox 360

    In unserem Test zu Blur wurde deutlich: Bis man die Power-Ups richtig gekonnt einsetzt, vergehen ein paar Rennen. Doch dann geht das Spiel super von der Hand. Störend ist allerdings, dass es nur vier verschiedene Spielmodi gibt.


    Eine schwierige Wahl hat diesen Monat jeder Rennspielfan, da mit Blur und Split/Second gleich zwei erstklassige Titel erscheinen. Split/Second ist ein beeindruckender Krawall-Action-Titel, der Laune macht. Aber die Effekte nutzen sich bei Disneys Raserei schnell ab. Anders bei Blur, wie wir im Test festgestellt haben. Im ersten Rennspiel von Bizarre Creations nach der Project Gotham Racing-Serie benötigt man erst einmal ein paar Stunden Spielzeit, bis man die Power-ups überhaupt richtig gekonnt einsetzt. Doch dann geht das Spiel super von der Hand. Ständig gibt es neue Flitzer und Level freizuschalten. Störend ist allerdings, dass es nur vier verschiedene Spielmodi gibt. Hier wäre mehr drin gewesen. Wer jedoch vom Einzelspieler genug hat, dem steht noch die riesige Welt des Blur-Mehrspielermodus offen, die dank Rankingsystem, Facebook-Unterstützung und menschlicher Power-up-Nutzer wochenlang für durchzockte Abende sorgen wird. Das alles macht Blur zu einem der motivierendsten Racer des Jahres! Nachfolgend unsere positiven und negativen Eindrücke aus unserem Test von Blur:

    Was uns gefiel:

    - Das Grundkonzept von Blur lässt sich schnell erklären: Ihr rast mit lizensierten Karren über die Pisten, auf denen immer wieder Power-ups respawnen. Bis zu drei von diesen Dingern dürft ihr einsammeln und dann gegen eure Gegner verwenden. Welches der drei aufgesammeltem Items ihr benutzen wollt, bestimmt ihr selbst. Erwischt ihr einen falschen Gegenstand, könnt ihr diesen auch wieder ablegen.

    Wie eine zielsuchende Rakete fliegt der Stoß erbarmungslos über die Strecke. Wie eine zielsuchende Rakete fliegt der Stoß erbarmungslos über die Strecke. Quelle: PC Games - Die Einzelspielerkampagne unterteilt sich in neun Levels, die jeweils von einem Boss-Gegner charakterisiert sind. Innerhalb der einzelnen Rennepisoden erwarten euch diverse Events, die sich jedoch aus nur wenigen unterschiedlichen Spielmodi zusammensetzen. Es gibt Rennen, in denen ihr mal gegen neun, mal gegen neunzehn Kontrahenten antretet. Dabei kommen auch die Power-ups zum Einsatz.

    - Im Zerstörungs-Modus geht es ebenfalls sehr actionreich zur Sache. Dort rast ihr gegen die Zeit und müsst Punkte sammeln. Punkte gibt es für demolierte Flitzer, denn mit euch auf dem Kurs befinden sich immer drei unterschiedliche Wagen-Arten, die ihr mit dem Blitz-Power-up zerstören sollt. Komplett gegen die Zeit fahrt ihr schließlich im Modus Kontrollpunkt. Hier müsst ihr lediglich so schnell wie möglich über die Strecke flitzen. Je mehr ihr am Ende vom ablaufenden Countdown übrig habt, desto besser.

    - Je nachdem wie gut ihr in den Events abschneidet, verdient ihr euch drei bis fünf Lichter, eventuell kommen Zusatzlichter für bestandene Extra-Herausforderungen hinzu. Diese benötigt ihr, um in der Karriere neue Rennen freizuschalten. Neben den Lichtern gibt es als zweite Währung Fans. Diese zu sammeln, ist schon etwas schwieriger. Ziel auf der Piste ist jedoch immer, so viele Fans zu sammeln, wie möglich, denn mit diesen steigt ihr nach und nach in der Karriere auf und schaltet neue Karren frei. Das wiederum ist nötig, um im späteren Spielverlauf überhaupt mit den Widersachern mithalten zu können.

    [embhtml=30666]- Um ein Level abzuschließen, gilt es, den jeweiligen Boss-Gegner zu besiegen. Bevor jedoch das Duell-Rennen (der vierte Spielmodus von Blur) freigeschaltet wird, müsst ihr bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Jedes Level steht unter einem anderen Motto. Einer der Bosse legt besonderen Wert auf Fans, ein anderer auf Zerstörung. Entsprechend unterschiedlich fallen dann auch die Ansprüche an euch aus: Mal sollt ihr es schaffen, in einem Rennen drei Gegner hintereinander mit einem bestimmten Power-up zu demolieren. Ein andermal sollt ihr eine bestimmte Zahl an Fans in den Rennen sammeln. Von solchen Vorgaben gibt es in jedem Level vier. Wenn ihr diese schließlich bestanden habt, dann stellt sich der Boss-Gegner dem Duell. Und diese Rennen haben es in sich. Zwar fallen sie nicht so spannend aus wie die normalen, doch der Obermacker fährt entsprechend gut und nutzt auch die Power-ups effektiv. Wenn ihr ihn allerdings besiegt, dann winkt seine Karre als Belohnung, sowie eine sogenannte Mod, die - wenn ihr sie später in euer Auto einbaut - ein bestimmtes Power-up verbessert.

    - Die Power-ups spielen eine enorm wichtige Rolle. Nur wer mit der Zeit heraus hat, wie er die kleinen Gemeinheiten richtig kombiniert oder als Schutz einsetzt, der hat im späteren Spielverlauf überhaupt eine Chance, auf die vorderen Plätze zu fahren. Grund: Eure Gegner machen genau das und nutzen die Power-ups erstaunlich effektiv. Mancher Einsteiger dürfte bei der Höhe des Schwierigkeitsgrades anfangs überfordert sein. Dafür ist das Erfolgserlebnis, wenn man später die Fähigkeiten gezielt und wirkungsvoll einsetzen kann, umso größer. Doch nicht nur die KI ist überraschend gemein, sondern auch das Fahrverhalten der Karren unerwartet realistisch. Denn trotz des Arcade-Scheins von Blur gelten die Regeln der Physik. Wer also nicht hier und da mal bremst oder zu früh in einer Kurve wieder Gas gibt, der hat kaum eine Chance - im Gegensatz zum vergleichbaren Split/Second. Bizarre Creations Rennspielerfahrung zahlt sich beim Fahrverhalten der Flitzer offensichtlich aus.

    Gegnerischen Power-ups könnt ihr auch ausweichen. Gegnerischen Power-ups könnt ihr auch ausweichen. Quelle: PC Games - Die Grafik der Strecken kann zwar nicht überzeugen, immerhin punktet Blur aber mit der Inszenierung der Power-ups. Energiekugeln und Schilder wirken wunderbar wabbelig, Motion-Blur und ähnliche Effekte vermitteln ein gutes Gefühl für die Wirkung der Spezialattacken. Wer zudem eine 5.1-Soundanlage besitzt, dem haut das Spiel außerdem die Blitze und Energiekugeln nur so um die Ohren, was die Action auf dem Bildschirm noch spaßiger erscheinen lässt.

    Screenshots aus unserem Test zu Blur:

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  • Blur

    Blur

    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Bizarre Creations
    Release
    27.05.2010
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 14 Kommentare zum Artikel
    Von rowdy0
    Blur ist im Multplayer mega geil, dass rumgeballer mit 9 oder 19 Freunden ist schon ein Erlebnis für sich.
    Von MagiXps3
    Ist schon ein anderer Stil - das auf jeden Fall. Aber ich glaub du hast bei Split/Second schon viel Frust erlebt so…
    Von DennisReisdorf
    Fast jedes (Arcade-)Rennspiel hat ein Gummiband. Blur ist da aber nicht mit Split/Second vergleichbar.

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Blur
Blur im Test für PS3 und Xbox 360
In unserem Test zu Blur wurde deutlich: Bis man die Power-Ups richtig gekonnt einsetzt, vergehen ein paar Rennen. Doch dann geht das Spiel super von der Hand. Störend ist allerdings, dass es nur vier verschiedene Spielmodi gibt.
http://www.videogameszone.de/Blur-Spiel-19188/Tests/Blur-im-Test-fuer-PS3-und-Xbox-360-748946/
27.05.2010
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2010/05/Blur_Test_PS3_Xbox_360_1.jpg
blur,mario kart,split/second,gran turismo 5,forza motorsport 3
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