Da hilft nur eine Rangelei mit dem Polizeiwagen.
Da das Spiel aber sehr linear aufgebaut ist, dürften Sie nicht allzu oft Ihren Weg aus den Augen verlieren. Zudem gibt ein Scanner, wie ihn Stealth-Freunde aus Metal Gear Solid kennen, neben der Position der Feinde auch noch die grobe Richtung an, in der Sie das nächste Ziel finden. Damit das Ganze nicht zu eintönig wird, überraschen die Entwickler mit zwei Rennspielabschnitten, in denen Sie mit dem neuen Batmobil beweisen, dass Sie der Held der Straße sind.
Auch hier wurde von den Genrekönigen kopiert. So spielen sich diese Levels wie eine Art abgespecktes Burnout für Nachtschwärmer. Technisch präsentiert sich der Titel solide. Im Bereich Sound ist die Produktion wie für EA üblich über jeden Zweifel erhaben. Gute Musik, knallige Effekte und natürlich auch - zumindest in der englischen Testversion - die Stimmen der Originalschauspieler sorgen für echte Kinoatmosphäre.
Für die deutsche Version gehen wir davon aus, dass EA Deutschland die Original-Synchronsprecher des Films engagieren wird. Grafisch gibt es leider Tadel, denn die PS2-Fassung wird teilweise von derben Rucklern geplagt. Das scheint der Preis für die ansonsten durchaus ansprechende grafische Umsetzung zu sein. Gerade die Ausleuchtung der Levels sieht an manchen Stellen wirklich beeindruckend aus.
Zwar erreicht Batman Begins zu keinem Zeitpunkt die Spieltiefe und Komplexität seiner großen Vorbilder Splinter Cell und Burnout, aber das ist auch nicht beabsichtigt. Damit ist der Titel nicht mehr, aber auch nicht weniger als leicht verdauliche, gute Unterhaltung für alle Fans des Films.
