EUER GRIFF IST DER CLOU!
Quelle: Bild: N-ZONE
Jedes Mal, wenn ihr einen interessanten Ort anklickt, fährt die Kamera in die Egoperspektive. Habt ihr einen nützlichen Gegenstand in der Hand, bewegt ihr diesen per Wii-FB genau so, wie ihr ihn selbst benutzen würdet. Mit einer Säge durchtrennt ihr durch Vor- und Zurückbewegungen der Fernbedienung Stäbe und Bäume, mit einem Hammer klopft ihr wie in echt und mit einer Schaufel grabt ihr wie mit dem echten Gerät. Auch hier gibt es einige clevere Ideen. Manche Dinge lassen sich durch einen Schwung der Wii-FB nach hinten auch anders herum in die Hand nehmen. Aus einem Regenschirm wird dadurch ein praktischer Haken. Es lohnt sich also, alle erdenklichen Bewegungen mit den Objekten zu versuchen. Auch das Betrachten aller Gegenstände ist eine gute Idee. Der Schirm hat beispielsweise einen Knopf an der Seite, auf dem "2" zu lesen ist. Nun ratet mal, wie ihr den Schirm öffnet! Außerdem nutzt ihr die Wii-Fernbedienung, um Flöte zu spielen, Roboter zu steuern, Fische zu angeln, Hebel zu bewegen und für viele andere Aktionen.
GAME OVER! RESTART?
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Auch Timing ist ein wichtiger Faktor im Spiel, denn hin und wieder müsst ihr Wachen eins auswischen oder aus tödlichen Fallen entkommen, was nur durch einen Klick zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle klappt. Oft aber - und hier lauert der große Haken an Zack & Wiki - werdet ihr euren Bildschirmtod erleben. Jawohl, in diesem Adventure könnt ihr sterben. Ihr werdet es vielleicht nicht im ersten Level tun aber spätestens nach zwei Stunden Spielzeit habt ihr sicherlich mehrere Male ins Gras gebissen. Obendrein könnt ihr nicht einfach so weitermachen. Entweder ihr kauft euch vor jeder Mission einige Wiederbelebungs-Tickets, die ihr dann bei einer skurrilen Fee einlösen könnt oder ihr müsst von vorn beginnen, was ungemein frustrierend sein kann. Immerhin passieren einem deshalb die meisten Fehler nur einmal und immerhin trösten die zuckersüßen und lustigen Abnippel-Sequenzen wenigstens etwas über das Ableben eurer Spielfigur hinweg. Gut, dass der Titel mit den klugen Rätseln und den sympathischen Charakteren so sehr motiviert, dass man diese Frust-Momente gerne in Kauf nimmt. Das Sterben gehört hier eben zum Spiel dazu, auch wenn es für unsere Gewohnheiten extrem befremdlich und vielleicht auch störend wirkt. Hier müsst ihr entscheiden, ob euch der regelmäßige Bildschirmtod und das eventuelle Neustarten einer Mission stören.
AUF DEM IRRWEG
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Allerdings gibt es noch eine Schattenseite an diesem gelungenen Wii-Abenteuer: Ihr könnt in Sackgassen geraten. Wenn ihr beispielsweise ein Item an der falschen Stelle einsetzt oder einen Mechanismus zur falschen Zeit bedient, wird es für euch unmöglich, den Schatz zu heben. Das ist ein harter Brocken und weitaus schwerer zu verdauen als die Sache mit den vielen tödlichen Fallen. Immerhin könnt ihr jederzeit die gute Fee um Rat fragen, die euch auch verrät, wenn ihr in einer Sackgasse steckt. Dennoch ist so etwas für ein Adventure eigentlich eine Todsünde. Im Falle von Zack & Wiki ist es ein derber Happen, doch letztendlich ist das Spiel viel zu gut, um es deshalb nicht zu mögen.
