Vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Im Georgia Dome in Atlanta traten die Athleten der WWE bei der Wrestlemania 27 an. Wrestling-Redaktionsnerd Simon hat sich die Nacht um die Ohren geschlagen und die Großveranstaltung im Internet-Livestream auf Sky angeschaut. Anlässlich des Erscheinens von WWE All Stars liefert er seinen Showbericht ab.
WWE All Stars ist mittlerweile erhältlich - doch wie sieht es eigentlich bei den realen Vorbildern des Wrestling-Spiels aus? Zum 27. Mal blickte die Wrestling-Fangemeinde geschlossen Richtung USA. Dort steigt nämlich Wrestlemania 27, sozusagen der Superbowl der Sports Entertainment-Welt. Wer den Event live verfolgen möchten, muss entweder ordentlich Geld auf den Tisch fliegen und die USA jetten, oder sich die Geschichte live im Payperview-Fernsehen ansehen. Der Bezahlfernsehen-Anbieter Sky bot in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit, auch als Nichtabonnent die Show live und legal verfolgen zu können. Für 25 Euro konnte man sich einen Stream freischalten lassen, auf dem die komplette vierstündige Wrestlemania live übertragen wurde. Das klappte bis auf ein paar Startschwierigkeiten reibungslos (so startete der Stream bei uns etwa fünf Minuten nach offiziellem Showbeginn) und in ansehnlicher Qualität. Mit dem regulären HD-Feed von Sky Select konnte das Bild allerdings nicht mithalten.
Anlässlich des Erscheinens von WWE All Stars (den Test von WWE All Stars findet Ihr hier) haben wir unserem Redaktions-Wrestlingfan Simon erlaubt, seine Eindrücke von dem Event zusammenzufassen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen. Eure Meinung zum Thema Wrestling interessiert uns! Wollt Ihr auch in Zukunft mehr über dieses Thema lesen oder haltet Ihr es für Zeitverschwendung? Nutzt unsere Kommentarfunktion.
Wrestling ist Show, der Ausgang sämtlicher Kämpfe ist vorher abgesprochen. Oder auch Fake, ein häufig angebrachter Kritikpunkt von Leuten, die mit den Duellen der Muskelberge eher wenig bis gar nichts anfangen können. Wrestling-Fans, die sich nicht mehr im Kindesalter befinden, wissen das in der Regel. Dennoch schauen sie sich die Kämpfe an, weil sie die athletischen Fähigkeiten der Ringtalente bewundern, weil sie von den Geschichten im und um den Ring mitgerissen werden, so ähnlich, wie das ein guter Actionfilm vermag. Wrestling ist Entertainment und bei keiner anderen Veranstaltung der WWE wird das besser auf den Punkt gebracht als bei Wrestlemania.
Quelle: THQ
WWE All Stars: Viele Wrestling-Fans kennen besonders diese beiden: Andre the Giant (mittlerweile verstorben) und Hulk Hogan (derzeit in TNA aktiv).
Allein schon der Bühnenaufbau der diesjährigen Wrestlemania 27 spricht Bände: Eine gewaltige Videoleinwand nimmt eine komplette Hallenbreite ein. Der Georgia Dome ist mit über 70.000 Zuschauern bis zum Bersten gefüllt. Darüber aufgespannt hängt ein riesiges Logo. Die Veranstaltung wird mit einem gewaltigen Feuerwerk eröffnet, und den gesamten Abend über soll es noch mehrfach knallen, damit die theatralischen Einzüge der Kämpfer auch entsprechend in Szene gesetzt werden.
Die Show beginnt mit einem alten Bekannten: Hollywood-Star und Ex-Wrestler The Rock meldet sich nach siebenjähriger Abstinenz zurück, er ist der Gastgeber der diesjährigen Wrestlemania. The Rock liegt im Clinch mit John Cena, einem der derzeit bekanntesten Stars der WWE. Cena ist eine Art Hulk Hogan der aktuellen Generation, schier unbesiegbar scheinend und absoluter Favorit jüngerer Zuschauer. Von den älteren wird er gerade deswegen gehasst; weil er zu glatt ist, nie den Job macht (Wrestling-Slang für "den Kampf verlieren") und ständig alberne Witze reißt. Cena wird heute Abend im Hauptkampf versuchen, dem ehemaligen Reality-Star und Heel (Wrestling-Slang für Bösewicht) The Miz den WWE-Championgürtel zu entreißen. Und der umjubelte The Rock lässt in seinem Eröffnungsmonolog keinen Zweifel daran, dass er Cena nicht mag – wir rechnen fest damit, dass er in irgendeiner Form in den Kampf eingreifen wird.
