Als Teenager hätte ich das gefeiert: Das neue Terminator-Spiel sieht fantastisch aus!
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Terminator 2 ist und bleibt ein Meilenstein des Action-Kinos. Nun soll aus dem Kultstreifen ein neues Spiel entstehen - und das lässt vor allem Retro-Fans über beide Ohren grinsen.
Hasta la vista, Kultfilm! Mit Terminator 2: Tag der Abrechnung hat James Cameron Kinogeschichte geschrieben und ich finde: Der Streifen hat sich selbst nach 34 Jahren hervorragend gehalten! Leider lässt sich das Gleiche nicht über die Fortsetzungen sagen, denn die waren... nun... ein klitzekleines bisschen schlechter. Was mich aber fast noch mehr erstaunt: Auch bei den Videospielen gab es in all den Jahren verblüffend viele Nieten und viel zu wenig Highlights.
Doch so langsam geht's mit der Marke wieder bergauf: Auf den unterschätzten Ego-Shooter Terminator: Resistance (2019) folgte letztes Jahr das taktisch anspruchsvolle Terminator: Dark Fate - Defiance, das bei den Testern ganz ordentlich abgeschnitten hat. Und nun wurde schon wieder das nächste Terminator-Spiel enthüllt: Das geht diesmal allerdings in eine völlig andere Richtung, es hat sogar schon einen fixen Releasetermin. Und ach ja - es sieht fantastisch aus.
Terminator 2 in 2D: Liebesbrief an die 90er Jahre
Das Spiel hört auf den sympathischen Titel Terminator 2 (jetzt kaufen 47,24 € )D: No Fate und ist eng an James Camerons Kult-Streifen angelehnt. Soll heißen, ihr spielt viele Szenen aus dem Film nach, aber es wird auch neue Kapitel geben, die bestimmte Teile der Handlung ausweiten. Besonders spannend: In manchen Punkten dürft ihr offenbar auch Entscheidungen treffen und von der bewährten Handlung abweichen - inklusive mehrerer möglicher Endsequenzen.
Beim arcadigen Gameplay und vor allem dem Grafikstil wirkt das Spiel, als sei aus den frühen 90er Jahren spontan in die heutige Zeit gereist: Freut euch auf einen lupenreinen 2D-Actionplattformer, der sofort Erinnerungen an die Contra-Reihe oder Metal Slug, aber auch an moderne Pixel-Knaller wie Huntdown weckt.
Im Trailer gibt's einen ersten Vorgeschmack auf die detailverliebte Pixel-Art-Grafik. Besonders die geschmeidigen Animationen haben es mir angetan! Wäre das Spiel so tatsächlich vor 30 Jahren für SNES oder Neo Geo erschienen, würden wir wahrscheinlich heute noch darüber reden.
Micke Tucker, der Design Director und Programmierer bei Bitmap Bureau, erklärt die Vision hinter dem Projekt: "Es ist ein Liebesbrief an die Arcade-Spiele der 80er und 90er Jahre", womit er auch die Zielgruppe treffend umschreibt: Hier will man eindeutig Retro-Fans abholen. "Es ist das Terminator 2-Spiel, das wir schon damals in unserer Jugend hätten haben sollen."
Ich weiß, ich weiß: Nicht alle von euch mögen Pixel Art. Das ist okay. Aber vielleicht ändern diese Screenshots ja eure Meinung?
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Drei ikonische Helden
Beim Gameplay wollen die Entwickler mit einer Mischung aus verschiedenen Charakteren für Abwechslung sorgen. So spielt ihr in manchen Levels die furchtlose Sarah Connor, die auf einen besonders agilen Spielstil setzt. Sie punktet im Nahkampf und kann direkt in Feinde hineinrutschen. Cool: Im Trailer sind auch stimmungsvolle Spielszenen zu sehen, die Sarah unbewaffnet in einer Nervenheilanstalt zeigen - hier scheint das Gameplay eher auf spannende Katz-und-Maus-Einlagen mit den Wachen zu setzen als auf direkte Prügeleien.
Quelle: Reef Entertainment
Und auch der T-1000 wird hier irgendwann seinen großen Auftritt haben - das beweist schon die brutale Schlussszene des Trailers. Ich bin eigentlich kein Fan von Schleichspielen, aber im diesem Fall mache ich gerne eine Ausnahme!
Die zweite spielbare Figur ist John Connor, allerdings schon im Alter von 44 Jahren - das heißt, hier erwarten euch deftige Kampfeinsätze in der postnuklaren Zukunft. Diese Missionen basieren allerdings nicht direkt auf dem Film, sondern sind nur aus den ersten Minuten inspiriert. Dadurch können die Entwickler ihrer Fantasie freien Lauf und mächtige Maschinen vom Stapel lassen.
Genau wie in der famosen Intro-Sequenz von T2 geht es düster und actionlastig zu: Wenn Connor sich mit dem Phasenplasmagewehr durch die Roboter-Horden ballert, weckt das sofort wohlige Erinnerungen an den ersten Level von Super Probotector. Ähnlich wie im gefeierten Huntdown gibt es auch eine Deckungsmechanik, Connor kann sich also auch in Nischen hineinquetschen, um feindlichem Beschuss auszuweichen.
Der T-800 kann, darf und soll natürlich nicht fehlen. Ihr dürft also auch in Arnies Haut, pardon: in sein lebendes Gewebe über einem metallischen Endoskelett schlüpfen. Sein Spielstil ist deutlich behäbiger als bei den anderen Helden, die Entwickler wollen seine Kraft und sein massives Gewicht betonen.
Mit ihm werdet ihr auch einige der ikonischeren Momente des Filmes nachspielen: In einer Bar verprügelt ihr zum Beispiel splitternackt eine Bande von Motoradrockern, flüchtet später mit dem Motorrad vor dem T-1000 oder kämpft euch mit der Minigun euren Weg aus dem Cyberdyne-Bürokomplex frei. (Ob die menschlichen Verluste da auch bei 0,0 bleiben...?)
Über die Länge des Spiels gibt es noch keine genaueren Angaben, ich gehe aber stark davon aus, dass sich die Spielzeit auf wenige Stunden beschränken wird - ebenso wie man es von Spielen wie Huntdown oder Contra kennt. Neben der Story-Kampagne mit ihren unterschiedlichen Endsequenzen gibt es aber noch verschiedene Zusatzmodi wie Boss Rush oder einen Arcade-Modus, die den Wiederspielwert etwas erhöhen dürften.
Terminator 2D: No Fate erscheint am 5. September für PS4, PS5, Xbox Series X, Xbox One, Switch und PC. Das Spiel hat bereits eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten. Neben den digitalen Versionen sollen auch drei physische Editionen mit verschiedenen Extras in den Handel kommen, allerdings nur für die Konsolenfassungen. Ein Preis für die unterschiedlichen Versionen wurde noch nicht genannt.
Quellen: Bitmap Bureau, Playstation Blog
