Luke wurde ziemlich gut modelliert und lässt sich zudem auch noch punktgenau steuern.
Fast wie damals im Film
Erstmals werden im Spiel auch originale Filmsequenzen verwendet, die meistens nahtlos in die Spielsequenzen übergehen. Beeindruckend wird dies auf Endor dargestellt. Zunächst schaut man sich die Speederbike-Kaperaktion von Luke und Prinzessin Leia an und in der nächsten Sekunde übernimmt man selbst das Steuer des Gefährtes. In den zwölf Missionen, die - bis auf die letzte - in drei Untermissionen unterteilt sind, nimmt man zu knapp 60 % in einem Raumschiff Platz und zeigt den Bösen, wo der Jedi-Hammer hängt. Die restlichen 40 % der Action finden auf dem Boden statt. Allerdings ist diese neue Variante der rebellischen Aktivität nicht immer klar in einen kompletten Level unterteilt. Es kommt des Öfteren vor, dass man das erste Drittel einer Mission im X-Wing sitzt, diesen dann auf dem Boden abstellt und zu Fuß weiterballert. Diese Passagen sind im Rogue Squadron-Universum völlig neues Terrain, wurden von den Entwicklern aber sehr gut in Szene gesetzt.
In der Luft und zu Fuss
Die Figuren - je nach Level steuert man entweder Luke oder Han Solo - lassen sich sehr gut durch die verschiedensten Umgebungen dirigieren. Grundsätzlich gilt auch in den Landmissionen, alles umzunieten, was nicht schnell genug "Ich ergebe mich" sagen kann. Besonders hilfreich ist hierbei die gut funktionierende Auto-Aim-Funktion. Zusätzlich dazu müssen aber auch Aufgaben erfüllt werden. Auf dem Eisplaneten Hoth ist Luke nach seinem Absturz unterwegs, um die mächtigen AT-ATs zu Fall zu bringen. Dazu muss man, wenn man direkt unter dem Koloss steht, den C-Stick nach oben drücken, damit sich Luke an einer Leine hochziehen kann. Danach schlitzt er kurz mit dem Laserschwert ein Loch in den Bauch der Maschine und wirft einen thermalen Detonator als Willkommensgruß in den Innenraum. Sofort kann man bestaunen, wie diese imperiale Höllenmaschine mit viel Getöse auf die Schnee- und Eisoberfläche knallt. Auf Geonisis besteht die primäre Aufgabe darin, R2D2 zu eskortieren. Keine leichte Sache, da man es mit Horden von imperialen Truppen und Robotern - bekannt aus Episode I - zu tun bekommt.
Kleine Leihgabe
Ab und an steht ein feindliches Geschütz herum, das man sehr gut dazu verwenden kann, eine Schneise durch die herannahenden Feindhorden zu schlagen. Leider erschwert in diesen Bereichen ab und an die etwas ungünstige Kameraeinstellung die Übersicht. Wer sich nicht nur auf Lasersalven verlassen möchte, kann dem Gegner auch eine Granate zuwerfen und dann beobachten, wie die feindlichen Soldaten das Fliegen lernen. Zur Freude aller Fans gibt es auch noch andere Gerätschaften, die sich auf dem Boden benutzen lassen. Han Solo zum Beispiel schnappt sich auf Endor einen AT-ST. Steuern lassen sich diese Blechhaufen genau wie die Raumschiffe, wobei die Cockpitansicht wenig übersichtlich ist. Auch wenn die Bildwiederholungsrate in diesem Level ziemlich instabil ist, beeindrucken die vielen Soldaten und Ewoks, die auf dem Boden umherwuseln. Besonders witzig ist die Möglichkeit, den pelzigen Kameraden Befehle zu geben. Entweder lassen sie Baumstämme einen Hügel hinunterrollen oder feuern Katapulte ab.
