Zartes Plastik für brachialen Metal
Natürlich wird aber auch dem Einzelspieler etwas geboten, denn wer hat schon immer ein paar Freunde zur Hand? Hier hat man offensichtlich bei der Konkurrenz ein wenig abgeschaut, denn nachdem ihr euch für ein Instrument entschieden habt (die Gitarre kann natürlich auch als Bass benutzt werden), klimpert ihr euch durch immer schwerer werdende Songs. Zu verdienen gibt's kleine Gagen, mit denen ihr euch mit neuen Instrumenten oder einem neuen Look ausstatten könnt. Die Instrumente bieten leider einige Angriffsflächen für Kritik. Am verkabelten Mikro gibt's zwar nichts auszusetzen, doch Drums und Gitarre schwächeln ein wenig. Am Schlagzeug ist in erster Linie zu bemängeln, dass die Gummipads ordentlich Lärm beim Draufschlagen erzeugen! Ob das zum Problem wird, hängt vom jeweiligen Spieler ab. Außerdem wirkt das ganze Gestell recht klapprig und die Fußmaschine aus Plastik ist nicht so stabil, wie man sie sich wünschen würde.
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Die kabellose Gitarre hingegen bietet zwar ein weiteres Set Fret-Buttons zum Solieren, kann der Guitar Hero III-Gitarre aber in keiner Weise das Wasser reichen. Auch sie wirkt eher billig verarbeitet und bei der saitenimitierenden Anschlagwippe ist ein Erfolgsklick weder zu hören noch zu spüren. Die Musikauswahl ist groß, fährt etliche bekannte Songs auf und deckt viele Bereiche des Rocks ab. Alles in allem macht Rock Band wirklich eine Menge Spaß, vor allem, wenn man mit Kumpels den Planeten rockt!
