Ihr hattet euch schräge Fakten aus dem Pokémon-Universum gewünscht - ihr sollt sie bekommen! In dieser Reportage widmen wir uns völlig verrückten Fan-Theorien, die sich um die Pokémon-Serie ranken. Schnallt euch an für Abgedrehtes und Irrwitziges!
Quelle: Nintendo
Trainiert man das ominöse Wesen, so entwickelt es sich zu Kangama. Kann das Zufall sein?
Mysterium Nr. 3: Tragosso, Kangama und der geheimnisvolle Glitch
Vielleicht ist es dem einen oder anderen von euch schon aufgefallen: Das Pokémon Tragosso weist eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Jungen in Kangamas Beutel auf. Aber Tragossos Mutter ist doch Knogga?! Dieses Mysterium besagt, dass das Baby-Kangama ursprünglich als eigenständiges Pokémon mit Kangama als Entwicklungsstufe geplant war. Stattdessen ist dann aber Tragosso daraus geworden und das Baby-Kangama bleibt im Beutel und eins mit Kangama. Im Pokédex steht, dass Tragosso den Schädel seiner verstorbenen Mutter bei sich trägt. Wenn Knoggas ein Tragosso gebären, sterben sie kurz nach der Geburt. Also sind die armen Tragossos dazu verdammt, ohne Mutter aufzuwachsen. Vielleicht ist mit der Mutter aber auch Kangama gemeint.
Das Baby-Kangama hat nach dem Tod seiner Mutter den Schädel aufgesetzt und so eine neue Entwicklungslinie erschaffen: Tragosso und Knogga. Deswegen gibt es parallel noch Kangama, unabhängig von der Knogga-Linie. Ob dieser Pokédex-Eintrag sich auf alle Tragossos oder nur auf das Beispiel bezieht, dass Team Rocket in Lavandia Tragossos Mutter auf dem Gewissen haben, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Dass aus dem Kangama-Baby aber Tragosso wurde, zeigt sich darin, dass es neben Missingno auch noch ein weiteres fehlerhaftes "Pokémon" gibt, das man antreffen kann. Man kann ihm durch denselben Trick begegnen, mit dem man auch Missingno trifft. Fängt und trainiert man das Wesen, das in Fankreisen auch 'M genannt wird, entwickelt es sich zu Kangama. Ein Überbleibsel aus dem gelöschten Kangama-Baby-Pokémon?
