Phantasy Star Online Episode III: C.A.R.D. Revolution

Test

Im späteren Verlauf tauchen auch mal Hindernisse im Spielfeld auf. Im späteren Verlauf tauchen auch mal Hindernisse im Spielfeld auf. Tolle Geschichte
Die Entwickler haben sich die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen und einen Story-Modus geschaffen, der es sogar wert ist, gespielt zu werden. Nach der aus dem Vorgänger bekannten Charakterwahl - der Spieler kann sich wieder eine ganz individuelle Figur zusammenbasteln - bekommt man die nächste Neuerung zu Gesicht. Man kann sich für zwei vollkommen unterschiedliche Seiten entscheiden. Die Hunter sind die guten Jungs und unterstehen direkt dem Befehl der Prinzipal-Regierung der Pioneer 2. Ihnen stellen sich die Arkz in den Weg, welche die Regierung schädigen wollen, wo es nur geht. Der Spieler entscheidet sich mit seiner Wahl nicht nur für die gute oder böse Seite, sondern auch für die Art des Spielsystems. Fällt die Wahl auf die Hunter, so setzt man in Duellen hauptsächlich Item-Karten ein. Dadurch ist natürlich die Reichweite der Angriffe stark begrenzt und man muss sich viel auf dem Spielfeld bewegen oder Fernwaffen einsetzen. Die Arkz hingegen benutzen Creature-Karten, um dem Gegner ans Leder zu gehen. Diese Spielweise ist im Vergleich zu der der Hunter deutlich schwerer. Es gehört einiges an Geschick und strategischem Können dazu, bis man seine Monster im richtigen Moment einsetzen kann.

Online mal anders
Auch wenn der Story-Modus mit einer toll in Szene gesetzten Geschichte aufwartet, so ist das Herzstück doch der Online-Modus. Auch hier hat sich viel geändert. Zwar sind die Handhabung und die Struktur gleich geblieben, aber der Schwerpunkt wurde klar in Richtung Wettbewerb verlagert. Es stehen wieder mehrere Schiffe zur Verfügung, welche die Server repräsentieren. Danach entscheidet man sich noch für einen von zehn Blöcken und schon steht man in der Lobby, um sich mit anderen Spielern zu verabreden. Hier stehen drei Möglichkeiten offen. Man kann als Zuschauer an einem Match teilnehmen und sich so von anderen Tricks oder Taktiken abschauen. Steht einem der Sinn nach einem Duell, so nimmt man an einem der zahlreichen Spieltische Platz, die entweder für zwei oder für vier Spieler ausgelegt sind, und wartet, bis sich ein Duellant hinzugesellt. Die letzte Aktion, die man online ausführen kann, ist die Teilnahme an einem Turnier. Hierfür muss man sich einfach nur am Schalter anmelden und entscheiden, ob man alleine spielt oder ein selbst erstelltes Team am Wettbewerb mitmachen lässt. Wenn die Teilnehmerliste komplett ist, tummeln sich insgesamt 32 Spieler bei so einem Turnier. Für manche mag sich das vielleicht nicht gerade prickelnd anhören, aber der Reiz, es mit menschlichen Gegnern aufzunehmen, ist doch recht groß. Genauso groß sind dann die Freude und der Stolz über einen Sieg. Weiterhin sind auch wieder Gespräche in der Lobby möglich.

Technisch wäre mehr drin gewesen
Grafisch hat sich der Titel nur sehr spärlich verbessert. Die Texturen wirken nicht mehr so matschig wie im Vorgänger, aber das war es dann auch schon. Musikalisch sind grandiose Stücke zu hören, die
gut die Atmosphäre unterstreichen. Letztendlich bleibt festzuhalten, dass Phantasy Star Online Episode III nicht jedem Fan des Vorgängers empfohlen werden kann, da Sega das Spiel von Grund auf verändert hat. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Kartenspielen wie Yu-Gi-Oh!, aber der Titel hat mich dennoch überzeugen können. Alle Rollenspieler und Phantasy Star Online-Fans mit Mut, etwas Neues auszuprobieren, können zugreifen - nicht zuletzt wegen des sehr gut gelungenen Online-Modus.

Wertung zu Phantasy Star Online Episode 3: Card Revolution (GC)

Wertung:

86 /10

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