Shift 2 Unleashed im Test: Positive Aspekte, Teil 2

Test Christoph Peter Schuster

Shift 2 Unleashed im Test! Die Rennspiel-Reihe von Electronic Arts geht in eine neue Runde. Realimusanspruch trifft auf Fahrspaß. Unser Test zum neuen Need for Speed klärt Schwachpunkte und Vorzüge von Shift 2 Unleashed.

Schicke Tageszeiten
In Shift 2 brettert ihr zu drei Tageszeiten über die Kurse: Mittag, Abend und Nacht. Die Abenddämmerung bietet dabei ein zweischneidiges Erlebnis: Einerseits verwöhnt die traumhafte Lichtstimmung das Auge, andererseits blendet die tiefstehende Sonne das Fahrerfeld. Die Nachtrennen sorgen im Gegenzug ebenfalls für eine eigene Atmosphäre sowie eine neue Herausforderung. Insbesondere in den Cockpit-Perspektiven fordert das stark begrenzte Sichtfeld volle Konzentration.

Gut 140 reizvolle, originale Wagen
Es müssen zwar nicht immer gleich 1.031 Karren wie in GT 5 sein, aber die 70 Karossen des ersten Shift erschienen uns doch etwas mager. Teil 2 verdoppelt deshalb das Garagensortiment und befriedigt von Tuning-Schüsseln über Muscle Cars bis zu Sportwagen fast jeden Wunsch. Angefangen bei Kleinwagen wie dem Seat Leon und Golf GTI, über Modelle wie den BMW Z4, Audi R8 und Aston Martin DB9 bis hin zu echten Raketen wie dem Bugatti Veyron, Porsche Spyder, Koenigsegg CCX, McLaren F1, Lamborghini Reventón oder dem neuen Pagani Huayra – bei Shift 2 lacht das Raserherz. Allerdings vermissen wir Opel und Peugeot sowie die legendäre Scuderia Ferrari. Hoffentlich liefert, wie schon im ersten Teil, ein DLC diese nach.

Detailreiche, stimmungsvolle Optik
Die Wagen glänzen in Shift 2 Unleashed mit zahlreichen Details und sehr authentischen Innenräumen, sowie einem deutlich sichtbaren Schadensmodell. Auch die Strecken sehen größtenteils toll aus - pixelige Bitmap-Zuschauer sucht ihr hier vergebens. Highlight der Grafik ist jedoch die großartige Beleuchtung! Vom roten Leuchten der Rücklichter, über die grellen Kegel der Scheinwerfer, bis zur großartigen Stimmung, die die tief stehende Sonne bei Abenddämmerung mit sich bringt – ein echter Augenschmaus! Allerdings fallen die Konsolenfassungen für Xbox und PS 3 etwas matschiger und unschärfer aus als die PC-Version.

Gute Motorensounds
Die Menümusik wabert atmosphärisch aus den Boxen, klingt für ein Rennspiel aber deutlich zu lahm. Dafür gibt es auf der Strecke nix zu meckern: Motoren dröhnen laut und individuell, Fahrtgeräusche wie das knattern über die Streckenbegrenzung passen perfekt.

Motivierendes Autolog-Feature
Wie schon in Need for Speed: Hot Pursuit könnt ihr eure Rundenzeiten mittels dieses Features an eure Xbox-Live- oder PSN-Freunde übermitteln und erhaltet zugleich von Autolog Vorschläge, welche Rennen ihr als nächstes angehen solltet – oder wo ein Kollege gerade eure Bestzeit unterboten hat. Sofern ihr auch nur im Entferntesten über eine kompetitive Ader verfügt, ist das eine äußerst motivierende Angelegenheit.

Extrem viele Einstellmöglichkeiten; Einzel-Set-ups für Kurse speicherbar
Typisch für eine echte Simulation lässt sich von der Achsübersetzung, über den Reifen- und Bremsdruck, sowie die Federhärte jedes Detail eures Wagens genau einstellen. Sehr gut. Noch besser: Diese Einstellung lassen sich abspeichern. Für jedes Auto, für jede Strecke und sogar für jeden Streckentyp – ein Traum für Tüftler und Tuner!

Umfangreiche Tuning-Optionen
Sowohl im Bereich Leistung als auch optisch könnt ihr an eure Benzinschlucker nach eigenen Wünschen anpassen und aufmotzen. Das optische Tuning beinhaltet zwar keine Spoiler oder dergleichen, aber zumindest eine Vielzahl an Felgen und Lackiermöglichkeiten, sowie schicke Designs und kombinierbare Vinyls.

Voreinstellungen für viele Lenkräder
Am besten fährt sich eine Rennsimulation immer noch mit Lenkrad. Die Shift 2-Entwickler wissen das und haben deshalb zahlreiche passende Voreinstellung angelegt. Viele gängige Lenkräder von Logitech, Thurstmaster und Co werden erkannt und sowohl für bekannte als auch für andere Peripherie lässt sich alles indivduell einstellen: Die Forcefeedback-Intensität, der Lenkeinschlag, die Empfindlichkeit und Totzone der Pedale und der Lenkung. Perfekt! Hobbyraser wissen diese Freiheit zu schätzen.

Bildergalerie

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  3. Seite 3 Shift 2 Unleashed im Test: Negative Aspekte/Fazit
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