Mass Effect 2 im Test: Unser Test zeigt euch, ob das Bioware-Rollenspiel seinen tollen Vorgänger noch übertreffen kann.
Quelle: PC Games
Dialoge nehmen einen großen Teil der Spielzeit ein und sind in tollen Kamerawinkeln eingefangen. Typisch Bioware: Man hat generell viele verschiedene Antwortmöglichkeiten.
In guter und schlechter Gesellschaft
Das Spielziel ist von Anfang an klar: Shepard soll die Kollektoren stoppen, erklärtermaßen eine Selbstmordmission - und dafür stellt er ein Spezialistenteam zusammen. Diese Männer, Frauen und Aliens zu rekrutieren, bildet den eigentlichen Kern des Spiels, daher fällt die Story um die Kollektoren auch etwas ab. Bis zu zehn grundverschiedene Mitstreiter kann Shepard um sich sammeln. Je mehr es sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, die letzte Mission zu überleben. Jedes Teammitglied bringt nämlich ein wichtiges Upgrade für die Normandy: bessere Panzerung und Waffen, schnellere Antriebe und dergleichen. Zwar kann man diese Erweiterungen nicht aktiv nutzen und für den Großteil des Spiels sind sie sogar völlig belanglos, doch in der letzten Mission entscheiden sie über Leben und Tod.
Die Erfolgschancen der Truppe steigen zudem weiter, wenn Shepard das Vertrauen seiner Mannschaft gewinnt. Dazu bietet jedes Teammitglied eine persönliche Quest an: Der Assassine Thane etwa wünscht sich Hilfe dabei, seinen Sohn aufzuhalten, bevor dieser leichtsinnig einen Mord begeht. So muss man zunächst einige Leute auf der Zitadelle ausquetschen, ein großartig geschriebenes Verhör führen und einen Verdächtigen beschatten, bevor man den Jungen bei seinem Anschlag ertappt - und dann ist es am Spieler, wichtige Entscheidungen zu fällen: Thane unter die Arme greifen? Den Dingen ihren Lauf lassen? Den Jungen gar ermuntern? Bioware-typisch bietet auch Mass Effect 2 hier viele Freiheiten. Je nachdem, wie man sich in solchen Momenten entscheidet, können Teammitglieder danach zu Shepard stehen oder ihn ablehnen. Vor allem bei diesen Mitstreitern hat sich Bioware selbst übertroffen: Die Figuren sind so glaubhaft geschrieben und klasse umgesetzt, dass man sie sofort ins Herz schließt. Ob der heißblütige Kroganer Grunt, die kaltschnäuzige Subject Zero oder der herrlich drauflosplappernde salarianische Doktor Mordin, sie alle gefallen uns noch einen Tick besser als die Figuren aus dem Vorgängerspiel.
In diesem Artikel
- Seite 1 Bildergalerie
- Seite 2 Mass Effect 2 Test: Die Handlung
- Seite 3 Mass Effect 2 Test: Das Reisesystem
- Seite 4 Mass Effect 2 Test: Eure Begleiter
- Seite 5 Mass Effect 2 Test: Die Beziehungen
- Seite 6 Mass Effect 2 Test: Nebenmissionen und Entscheidungsfreiheit
- Seite 7 Mass Effect 2 Test: Gut oder böse?
- Seite 8 Mass Effect 2 Test: Deutsche Sprachausgabe und Kampfsystem
- Seite 9 Mass Effect 2 Test: Das Kampfsystem
- Seite 10 Mass Effect 2 Test: Das Klassensystem
- Seite 11 Mass Effect 2 Test: Neues Inventarsystem
- Seite 12 Bildergalerie
- Seite 1 Mass Effect 2 Test: Einleitung und Bildergalerie
- Seite 2 Mass Effect 2 Test: Die Handlung
- Seite 3 Mass Effect 2 Test: Das Reisesystem
- Seite 4 Mass Effect 2 Test: Eure Begleiter
- Seite 5 Mass Effect 2 Test: Die Beziehungen
- Seite 6 Mass Effect 2 Test: Nebenmissionen und Entscheidungsfreiheit
- Seite 7 Mass Effect 2 Test: Gut oder böse?
- Seite 8 Mass Effect 2 Test: Deutsche Sprachausgabe und Kampfsystem
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- Seite 10 Mass Effect 2 Test: Das Klassensystem
- Seite 11 Mass Effect 2 Test: Neues Inventarsystem
