Mass Effect 2 im Test: Unser Test zeigt euch, ob das Bioware-Rollenspiel seinen tollen Vorgänger noch übertreffen kann.
Quelle: PC Games
Bioware hat die Sternenkarte sowie das Erkunden von Planeten für Mass Effect 2 deutlich überarbeitet und mit einigen Details verbessert. Trotzdem ist das neue System längst nicht perfekt und lässt Tiefgang vermissen.
Reisefreiheit im Weltraum
Mit der Normandy reist man abermals über eine umfangreiche Sternenkarte zu entfernten Planeten, Raumstationen und Sprungtoren. Diese Karte hat Bioware für Mass Effect 2 zumindest ein wenig überarbeitet. Beispielsweise zeigen Prozentangaben an sämtlichen Systemen nun an, wie viele Planeten man schon erkundet hat - ein banales Feature zwar, doch in Mass Effect 1 hat man es noch schmerzlich vermisst! Zudem wird nun an jedem System, jeder Station und jedem Planeten angeschrieben, ob man dort eine aktive Quest hat.
Völlig überflüssig jedoch: Flüge zwischen Systemen verbrauchen nun Treibstoff. Ist er alle, muss man an Depots auftanken gehen. Ein sinnloses Feature, denn es sorgt nur dafür, dass man regelmäßig zu Depots zurückkehrt, was zwar die Spielzeit streckt, aber dem Spielspaß nicht zugute kommt. Ähnlich zweckbefreit sind die neuen Sonden, die man auf Planetenoberflächen feuert, um Ressourcen einzusammeln. Sind die Sonden verbraucht, muss man einfach in Depots neue kaufen - das hätte man sich also auch gleich sparen können.
Während man im Vorgänger vor allem eintönige, triste Orte besuchte, überzeugt Mass Effect 2 mit einer geradezu verschwenderischen Menge an toll gestalteten, abwechslungsreichen Locations: Die finstere Gangsterbastion Omega etwa, wo man schmutzige Slums, Quarantäne-Zonen und verruchte Nachtclubs durchforstet. Andere Missionen führen in Forschungsanlagen und Minenschächte, auf Weltraumstationen, Gefängnisschiffe und noch vieles mehr.
Obwohl die meisten Levels eng aufgebaut sind und kaum Platz zum Erkunden bieten, gelingt es Bioware erneut, ein glaubhaftes und einladendes Universum vor dem Spieler auszubreiten - die tolle grafische Gestaltung der Levels trägt viel dazu bei. Auch gibt's diesmal keine nervigen langen Aufzugfahrten mehr, stattdessen bekommt man nun ab und an mal einen schön animierten Ladebildschirm zu sehen. Zuweilen wirkt das Spieltempo allerdings etwas zu hastig: Mass Effect 2 ist so vollgestopft mit unterschiedlichen Locations, dass man sich bei vielen wünscht, man dürfte sie noch etwas länger und gründlicher erforschen, vor allem in Nebenmissionen. Immerhin: Die üblen Fahrzeugpassagen aus Mass Effect 1 hat Bioware zumindest für das Hauptspiel gestrichen - ein neues Bodenfahrzeug wird erst per DLC nachgeliefert und findet in diesem Test somit keine Berücksichtigung.
In diesem Artikel
- Seite 1 Bildergalerie
- Seite 2 Mass Effect 2 Test: Die Handlung
- Seite 3 Mass Effect 2 Test: Das Reisesystem
- Seite 4 Mass Effect 2 Test: Eure Begleiter
- Seite 5 Mass Effect 2 Test: Die Beziehungen
- Seite 6 Mass Effect 2 Test: Nebenmissionen und Entscheidungsfreiheit
- Seite 7 Mass Effect 2 Test: Gut oder böse?
- Seite 8 Mass Effect 2 Test: Deutsche Sprachausgabe und Kampfsystem
- Seite 9 Mass Effect 2 Test: Das Kampfsystem
- Seite 10 Mass Effect 2 Test: Das Klassensystem
- Seite 11 Mass Effect 2 Test: Neues Inventarsystem
- Seite 12 Bildergalerie
- Seite 1 Mass Effect 2 Test: Einleitung und Bildergalerie
- Seite 2 Mass Effect 2 Test: Die Handlung
- Seite 3 Mass Effect 2 Test: Das Reisesystem
- Seite 4 Mass Effect 2 Test: Eure Begleiter
- Seite 5 Mass Effect 2 Test: Die Beziehungen
- Seite 6 Mass Effect 2 Test: Nebenmissionen und Entscheidungsfreiheit
- Seite 7 Mass Effect 2 Test: Gut oder böse?
- Seite 8 Mass Effect 2 Test: Deutsche Sprachausgabe und Kampfsystem
- Seite 9 Mass Effect 2 Test: Das Kampfsystem
- Seite 10 Mass Effect 2 Test: Das Klassensystem
- Seite 11 Mass Effect 2 Test: Neues Inventarsystem
