Ständig geht irgendwas kaputt.
Wie im Film
Akustisch werdet ihr wieder mit dem typischen Herr der Ringe-Soundtrack verwöhnt, der immer noch wie die Faust aufs Auge passt und euch herrlich mitfiebern lässt. Die Soundeffekte sind erneut hervorragend und donnern in Dolby Pro Logic II aus den Boxen. Genau wie beim Vorgänger bekommt ihr zudem immer wieder Original-Filmausschnitte aus dem Kinofilm zu Gesicht, die fließend in die Spielgrafik überblenden. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs macht schon beim Zuschauen Spaß. Umso schöner ist, dass die Entwickler einen kooperativen Zweispieler-Modus in das Spiel integriert haben. Ein weiterer Kumpel muss also nicht tatenlos auf dem Sofa zuschauen, sondern kann aktiv in das Bildschirmgeschehen eingreifen. In bester Gauntlet- oder Baldur's Gate: Dark Alliance-Manier schlagt ihr euch so gemeinsam auf einem Schirm durch die Ork-Horden. Was könnte mehr Spaß machen? Auch an die Langzeitmotivation haben die Entwickler gedacht. So könnt ihr weitere Filmsequenzen, Interviews, Sketche und Charaktere freischalten. Einige Mängel sollen nicht verschwiegen werden. So sind die vorgegebenen Kamerawinkel öfters unglücklich gewählt. Dieses Manko gab es beim Vorgänger so nicht. In einigen Spielsituationen werdet ihr mit Fernwaffen außerhalb des sichtbaren Bereichs angegriffen. Von den Gegnern keine Spur. Hinzu kommt ein teilweise heftiger Schwierigkeitsgrad. Selbst im leichtesten der drei Schwierigkeitsgrade werden sich Gelegenheitszocker überfordert fühlen. Außerdem leidet bei der permanenten Bildschirm-Action gelegentlich die Übersichtlichkeit und man sieht seinen Charakter nicht mehr . Nichtsdestotrotz zählt Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs zu den besten jemals entwickelten Filmumsetzungen.
