Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Das kann der Sensenmann

Test Markus Rehmann

Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Um seine Sünden zu büßen, muss Dante durch die Hölle gehen. Sein größtes Vergehen: Er hat Kratos sein Spiel geklaut!

Das kann der Sensenmann
Dante's Inferno im Test: Kreuzweise - In besonders heiklen 
Situationen nutzt Dante Magie-Attacken. Quelle: videogameszone.de Dante's Inferno im Test: Kreuzweise - In besonders heiklen Situationen nutzt Dante Magie-Attacken. Doch kommen wir endlich zum wichtigsten Aspekt eines jeden Schnetzlers: dem Kampfsystem. Das ist durchweg gelungen, aber - ihr ahnt es sicher schon - ebenfalls schwer von God of War inspiriert. Zwar schwingt Dante eine Sense, die handhabt sich aber dank flexiblem Griff ganz ähnlich wie Kratos' Chaosklingen. Mit der Vierecktaste führt ihr schnelle, schwache Attacken aus, mit dem Dreieck etwas behäbigere, dafür durchschlagskräftigere Hiebe. Mit der Zeit levelt ihr euren Monstermäher immer weiter auf und führt dann fettere Schlagkombina­tionen aus, die etwa eure Feinde in die Luft katapultieren oder die Klinge in weitem Bogen durch den Raum flitzen lassen. Mit dem rechten Analogstick vollführt ihr schnelle Ausweichmanöver und beim Druck auf L1 öffnet sich ein Magiemenü, über das ihr einige (ebenfalls aufrüstbare) Zauber­attacken vom Stapel lasst - genug Mana-Energie vorausgesetzt. Jederzeit einsetzbar ist hingegen Dantes Kreuz, das wie eine heilige Pumpgun funktioniert. Per Kreis-Taste verschießt ihr damit drei kreuzförmige Energiestrahlen, die automatisch auf die nächsten Feinde in Blickrichtung zielen. Ach ja: Einen Erlöser-Modus gibt es auch. In dem langt ihr für kurze Zeit extrem hart und schnell hin.

Dante's Inferno im Test: Easy Rider - Nach Zähmung mit der Sense sattelt ihr auf diesen possierlichen Tierchen auf und nutzt ihre rohe Kraft, um ordentlich aufzuräumen. Quelle: videogameszone.de Dante's Inferno im Test: Easy Rider - Nach Zähmung mit der Sense sattelt ihr auf diesen possierlichen Tierchen auf und nutzt ihre rohe Kraft, um ordentlich aufzuräumen. Wohl um wenigstens einen Hauch Eigenständigkeit ins Spiel zu bringen, haben sich die Entwickler beim Auflevelsystem eine kleine Besonderheit einfallen lassen: Bei den meisten Gegnern könnt ihr entscheiden, ob ihr sie bestrafen oder erlösen wollt, bevor ihr ihnen endgültig den Garaus macht. Bestraft ihr das Gesocks, folgt nicht nur eine ungleich brutalere Tötungssequenz, ihr schaltet damit auch nach und nach neue Optionen auf der unheiligen Seite eures Skillbaumes frei. Diese umfassen hauptsächlich Verbesserungen für eure Sense, die dann mit gesammelten Seelen (die jeder besiegte Gegner von sich gibt) aktiviert werden können. Entsprechend wirken sich Erlösungen auf die heilige Seite aus, die sich auf den Ausbau von Dantes Kreuzattacken konzentriert.

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